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Freitag, 23. Februar 2018

Was muss ich tun, um das Ewige Leben zu gewinnen?

Kruzifix in der Kirche des Klosters Stiepel

Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er Ihn:
Meister, was muss ich tun, um das Ewige Leben zu gewinnen?
Jesus sagte zu ihm:
Was steht im Gesetz? Was liest du dort?
Er antwortete:
Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
Jesus sagte zu ihm:
Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben.

(Lukas 10,25 - 28)



Donnerstag, 22. Februar 2018

Behüte mich Gott, ich vertraue Dir




Behüte mich Gott, ich vertraue Dir.
Du zeigst mir den Weg zum Leben.
Bei Dir ist Freude, Freude in Fülle.


O God, keep me safe, for I trust in You.
The pathway of life You teach me.
In You is peace and joy in all fullness.


Samstag, 17. Februar 2018

Einladung zum Fest der Göttlichen Barmherzigkeit am Sonntag, dem 8. April 2018 in Düsseldorf

 Bild des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Am Sonntag, dem 8. April 2018, wird in Düsseldorf das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit wie schon in den letzten Jahren wieder feierlich begangen. Dazu bist Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, herzlich eingeladen!

Die Feierlichkeiten finden in diesem Jahr zum ersten Mal in der



Sankt-Josef-Kirche
Josefplatz 12 
40227 Düsseldorf-Oberbilk

statt.

Die Sankt-Josef-Kirche in Düsseldorf-Oberblick zur Zeit der Kirschblüte

Die Sankt-Josef-Kirche befindet sich nur wenige Gehminuten von der

Gedenk- und Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus
Sonnenstr. 78
40227 Düsseldorf-Oberbilk

entfernt. Anders als in den letzten Jahren findet das komplette Programm nur noch in der Sankt-Josef-Kirche statt. Der Grund dafür ist, dass die Anzahl der Menschen, die das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit in Düsseldorf besuchen, von Jahr zu Jahr angestiegen sind. Die Räumlichkeiten der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus sind einfach nicht groß genug, um all diese Menschen zu fassen.

Daher wurde in diesem Jahr beschlossen, das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit in der Sankt-Josef-Kirche, die sich ganz in der Nähe der Gebetsstätte befindet, zu feiern.

Die Gedenk- und Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus ist am Barmherzigkeitssonntag, der dieses Jahr auf den 8. April 2018 fällt, von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet und lädt zur stillen Anbetung unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus ein. Der Herr ist dort im Allerheiligsten anwesend und wartet auf Dein Gebet. 


Das Programm in der Sankt-Josef-Kirche zu Düsseldorf:

13.30 Uhr:      Heilige Messe
                           Anschließend Aussetzung des Allerheiligsten
                           Eucharistische Anbetung
15.00 Uhr:      Feierliche Andacht mit Orgelbegleitung und stillen Augenblicken
                           Eucharistische Anbetung
17.00 Uhr:      Zwei Zeugnisse zum Barmherzigen Jesus
18.30 Uhr:     Einzelsegen mit der Reliquie der Heiligen Schwester Faustina

Nach der Heiligen Messe besteht mit Beginn der Aussetzung des Allerheiligsten bis zum Ende der Feierlichkeiten Gelegenheit zur Heiligen Beichte.

In der Nähe der Sankt-Josef-Kirche gibt es zwei Cafés und eine Pizzeria, die innerhalb eines Fußweges von jeweils nur einer Minute erreichbar sind.
Toiletten befinden sich im Pfarrheim direkt neben der Sankt-Josef-Kirche.

Die Kirche Sankt Josef in Düsseldorf-Oberbilk


Sonntag, 11. Februar 2018

Das Wunder von Lourdes




Das Lied von Bernadette




Heute vor 160 Jahren, am 11. Februar 1858, erschien die Allerseligste Jungfrau Maria der Heiligen Bernadette von Lourdes zum ersten Mal in der Grotte von Massabielle.

Dies war die erste von achtzehn Erscheinungen der Muttergottes in Lourdes, Frankreich.
Sie fanden alle im Jahre 1858 statt.

Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in der Kleinstadt Lourdes in den französischen Pyrenäen geboren. Sie starb als Nonne am 16. April 1879 in Nevers.

Der Seligsprechungsprozess von Bernadette erforderte die Exhumierung ihres Leichnams. Dabei stellte man fest, dass Bernadettes Leib nicht verwest war - ein wunderbares Mysterium. Seit dem 3. August 1925 ruht Bernadettes Leib in einem Glasschrein in der Kapelle des Klosters Saint-Gildard in Nevers.


Am 8. Dezember 1933 wird Bernadette in Rom von Papst Pius XI. heiliggesprochen.

Heute ist Lourdes einer der größten Wallfahrtsorte der Christenheit.

Der Spielfilm "Das Lied von Bernadette" schildert auf besonders beeindruckende Weise die damaligen Geschehnisse in Lourdes.

Hier auf diesem Blog findest Du noch weitere Informationen über die Heilige Bernadette von Lourdes und die damaligen Erscheinungen der Muttergottes:



Heilige Bernadette von Lourdes, bitte für uns! 




Samstag, 10. Februar 2018

Sankt Kilian zu Letmathe

Der mächtige Turm von Sankt Kilian mit dem Haupteingang der Kirche,
dem sogenannten Turmportal

Seit einigen Monaten lebe ich nun in Hohenlimburg, welches ein romantischer Ort an dem Flüsschen Lenne mit einem beeindruckenden Schloß inmitten einer wunderschönen Mittelgebirgslandschaft ist. Hohenlimburg gehört seit 1975 zur Stadt Hagen, das man auch als das Tor zum Sauerland bezeichnet.

Ein Nachbarort von Hohenlimburg ist das beschauliche Letmathe, welches zur Stadt Iserlohn gehört und schon im Sauerland liegt. Dort gibt es die
berühmte, katholische Pfarrkirche Sankt Kilian, die aufgrund ihrer monumentalen Größe im Volksmund auch liebevoll Kiliansdom oder Lennedom genannt wird.

Ansicht des Kiliansdoms von Südosten

Sankt Kilian ist eine neugotische Hallenkirche, die in den Jahren 1914 bis 1917 an der Stelle einer zuvor abgerissenen, mittelalterlichen Dorfkirche errichtet wurde. Diese mittelalterliche Kirche war wohl um das Jahr 1300 errichtet worden und Anfang des 20. Jahrhunderts zu klein geworden, denn im Laufe der Industrialisierung im 19. Jahrhundert war die Bevölkerung von Letmathe stark angestiegen.

Figur des Kirchenpatrons Sankt Kilian

Das Turmportal

Aufgrund des herrlichen Winterwetters in dieser Woche wollte ich die sonnigen Tage ausnutzen, um diese schöne Kirche zu besichtigen.

So betrat ich die Kirche durch das Turmportal. Auf der Konsole des Mittelpfeilers steht die Figur des Heiligen Kilian, der der Patron der Kirche ist. Auf seiner linken Hand liegt ein Schwert, welches das Zeichen seines Martyriums ist, und darauf befindet sich ein Modell der Letmather Kirche. Seine rechte Hand hat der Heilige Kilian segnend erhoben. Die beiden Seitenfiguren sind der Heilige Apostel Paulus und der Heilige Apostel Petrus.

Auf den schweren Eichentüren stellen sechzehn Reliefs das Leben unseres Heilandes Jesus Christus von der Verkündigung bis zu Seiner glorreichen Himmelfahrt dar.

Im Inneren der Kirche hängt über den Windfangtüren das älteste Kunstwerk von Sankt Kilian, ein romanisches Kruzifix aus dem 12. Jahrhundert. Es stellt unseren Herrn Jesus Christus als Priester und König dar. Jesus Christus hängt nicht am Kreuz, sondern Er steht mit einem Königsmantel bekleidet auf einem Sockel. Die Königskrone und die kreuzförmige Stola versinnbildlichen Seine königliche und priesterliche Würde. 


Romanisches Kruzifix mit Jesus Christus als König und Priester (um 1200)

Das Kircheninnere ist eine weiträumige, dreischiffige Halle, in der rote Natursteinsäulen auf wunderschön geschmückten Kapitellen das Gewölbe tragen. Das Querschiff wird nur angedeutet.


Blick in die weiträumige, dreischiffige Halle der Kirche

Besonders beeindruckt hat mich das berühmte Letmather Kruzifix, welches über dem Altar hängt. Es ist auch das kunsthistorisch bedeutsamste Kunstwerk der Kirche. Es ist in der Zeit der großen Pest um 1370 entstanden. Damals sahen die mittelalterlichen Künstler in unserem Erlöser Jesus Christus hauptsächlich den leidenden Menschen und nicht mehr wie auf dem romanischen Kruzifix aus dem 12. Jahrhundert im Eingangsbereich den Göttlichen Sieger am Kreuz.

Unser Heiland hängt leidend mit schmerzhaft auseinandergerissenen Armen am Kreuz. Sein Blick ist von Qualen gekennzeichnet und zog mich tief in Seinen Bann. Wie sehr hat doch unser Herr Jesus Christus für uns gelitten! 


Der Altarraum mit dem Letmather Kruzifix


Wie sehr hat unser Heiland Jesus Christus für uns gelitten! (Letmather Kruzifix, um 1370)

Auf dem linken Seitenaltar steht die Schmerzhafte Muttergottes aus der Zeit um 1700. Ein Schwert in ihrer Brust versinnbildlicht ihren großen Schmerz über das Bittere Leiden ihres Sohnes Jesus Christus. Sie hält Seinen Leichnam auf ihrem Schoß.

Der linke Seitenaltar mit der Schmerzhaften Muttergottes

Schmerzhafte Muttergottes (um 1700)

Der rechte Seitenaltar ist dem Heiligen Kilian, dem Patron der Kirche, gewidmet. Die Figur wurde 1845 vom Beckumer Künstler Münstermann geschaffen. Der Altar selbst birgt eine Reliquie des Heiligen Kilian.


Der Kiliansaltar mit Reliquienschrein und Figur des Heiligen Kilian

Figur des Heiligen Kilian (1845)


Die nördliche Turmkapelle, die ehemalige Taufkapelle, ist heute der Muttergottes geweiht. Im Mittelpunkt der Verehrung steht die "Mutter von der immerwährenden Hilfe". Viele Letmather Gläubige kommen täglich mit ihren Anliegen in diese Kapelle, entzünden eine Kerze und bitten in einem stillen Gebet. So zündete auch ich dort eine Kerze an und bat um Beistand in meinen persönlichen Anliegen.

Marienkapelle

Das Fenster zeigt die Taufe unseres Herrn Jesus Christus.
Das Bild ist eine Nachbildung der weltberühmten Ikone der
"Mutter von der immerwährenden Hilfe"

In der südlichen Turmkapelle befindet sich eine Nachbildung der "Achtermannschen Pietà".
Das Original wurde zwischen 1845 und 1849 von dem Münsteraner Bildhauer Wilhelm Achtermann für den Sankt-Paulus-Dom in Münster geschaffen. Es wurde bei Bombenangriffen auf Münster im Zweiten Weltkrieg jedoch zerstört. Die Tafeln mahnen uns mit den Namen der Gefallenen der Gemeinde Letmathe aus den beiden schrecklichen Weltkriegen.

Nachbildung der "Achtermannschen Pietà"

Als ich im Abendsonnenschein die Kirche verließ, stand die Kreuzigungsgruppe auf dem Kirchplatz in strahlendem Sonnenschein.

Die Kreuzigungsgruppe auf dem Kirchplatz

Unser Herr Jesus Christus gab Sein Leben für Dich hin!