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Mittwoch, 11. Februar 2015

Heilige Bernadette von Lourdes, bitte für uns!

Heilige Bernadette von Lourdes

Heute vor 157 Jahren, am 11. Februar 1858, erschien die Allerseligste Jungfrau Maria der Heiligen Bernadette von Lourdes zum ersten Mal in der Grotte von Massabielle.

Dies war die erste von achtzehn Erscheinungen der Muttergottes in Lourdes, Frankreich.
Sie fanden alle im Jahre 1858 statt.

Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in der Kleinstadt Lourdes in den französischen Pyrenäen geboren. 
Sie starb als Nonne am 16. April 1879 in Nevers.

Der Seligsprechungsprozess von Bernadette erforderte die Exhumierung ihres Leichnams. Dabei stellte man fest, dass Bernadettes Leib nicht verwest war - ein wunderbares Mysterium. 
Seit dem 3. August 1925 ruht Bernadettes Leib in einem Glasschrein in der Kapelle des Klosters Saint-Gildard in Nevers.
Am 8. Dezember 1933 wird Bernadette in Rom von Papst Pius XI. heiliggesprochen.

Heute ist Lourdes einer der größten Wallfahrtsorte der Christenheit.


Der unverweste Leib der Heiligen Bernadette von Lourdes im gläsernen Schrein zu Nevers.

Die erste Erscheinung am Donnerstag, den 11. Februar 1858
Bernadette begibt sich mit ihrer Schwester und einer Freundin nach Massabielle, das am Ufer des Flusses Gave liegt, um Brennholz zu sammeln.
Bernadette sitzt alleine vor der Grotte an einem Bach und zieht ihre Strümpfe aus, um den Bach zu durchqueren. Da hört sie ein Geräusch, das dem Wehen des Windes ähnelt und blickt in Richtung der Grotte. Da sieht sie eine Dame, die ein weißes Kleid, einen weißen Schleier, einen blauen Gürtel und auf jedem Fuß eine gelbe Rose trägt. 
Die Dame trägt auch einen Rosenkranz, und so macht Bernadette das Kreuzzeichen und betet den Rosenkranz mit der Dame. 
Nach dem Gebet entschwindet die Dame.


Das einzige Foto, das Bernadette in der Grotte von Massabielle zeigt, stammt aus dem Jahr 1862.

Die weiteren Erscheinungen
Die Dame erscheint der Heiligen Bernadette noch siebzehn Mal an der Grotte von Massabielle.
Trotz großen Widerstandes der französischen Behörden, die den "Aberglauben" verhindern wollen, geht sie auf Wunsch der Dame immer wieder zur Grotte.
Viele Menschen begleiten sie.
Am 25. Februar 1858 sind 300 Menschen zugegen, als die Dame Bernadette auffordert, eine Quelle in der Grotte auszugraben. 
Bernadette findet tatsächlich eine Quelle.
Am 1. März 1858 sind über 1500 Menschen versammelt, und zum ersten Mal ist auch ein Priester dabei. 
In der Nacht geschieht die erste wundersame Heilung, als Catherine Latapie ihren gelähmten Arm in das Wasser der Quelle taucht, und dieser sofort wieder beweglich ist.
Am 2. März 1858 bittet die Dame Bernadette, den Priestern zu sagen, dass Prozessionen an den Ort kommen sollen, und dass man dort eine Kapelle bauen soll.
Am 25. März 1858 offenbart die Dame endlich ihren Namen und nennt diesen im Dialekt der Gegend:
 „Que soy era Immaculada Councepciou!“ (Ich bin die Unbefleckte Empfängnis).
Bernadette eilt zum Pfarrer und wiederholt unterwegs immer wieder die Worte der Muttergottes. Der Pfarrer wird nachdenklich. Bernadette konnte diesen theologischen Ausdruck, der die Bewahrung der Allerseligsten Jungfrau Maria vor jeglichem Schaden der Erbsünde bezeichnet, nicht verstehen. 1854 hatte Papst Pius IX dies zu einem katholischen Dogma erklärt.
Am 16. Juli 1858 erscheint die Muttergottes Bernadette zum letzten Mal. Tausende Menschen sind anwesend.




Lourdes heute
Durch das Wasser aus der Quelle von Lourdes sind seitdem auf die Fürsprache der Allerseligsten Jungfrau Maria und auf die Fürsprache der Heiligen Bernadette eine große Anzahl Menschen von Krankheiten und Gebrechen aller Art geheilt worden.
Jedes Jahr kommen sechs Millionen Pilger nach Lourdes.
Nicht alle Menschen finden Heilung, aber alle finden Glauben, Hoffnung und Liebe.
So dürfen wir alle bitten:

               Heilige Bernadette von Lourdes, bitte für uns Sünder!

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