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Donnerstag, 17. September 2015

Eine Meditation am Donnerstagabend

Christus am Ölberg

Die Nacht von Donnerstag, den 6. April auf Freitag, den 7. April im Jahre 30 ist die letzte Nacht im Leben unseres geliebten Herrn Jesus Christus. 

In dieser Nacht geschieht folgendes:

Jesus feiert mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl und setzt dabei die Heilige Eucharistie und das Priestertum ein.
Vor dem Mahl wäscht unser Herr Jesus Seinen Jüngern eigenhändig die Füße, nachdem Er die Oberkleider abgelegt und sich mit einem leinenen Tuch umgürtet hat. Er gießt Wasser in das Waschbecken, wäscht den Jüngern die Füße und trocknet ihnen die Füße mit dem leinenen Tuch wieder ab.
Mit dieser Fußwäsche ist auch eine geistliche Reinigung gemeint, die der Herr mit jedem Menschen durchführt, der Ihm nachfolgt.
Dann durchleidet Jesus am Ölberg die schrecklichsten Todesängste, so dass Er sogar Blut schwitzt.
Durch einen Kuss wird unser Herr von Seinem Jünger Judas verraten, und die römischen Soldaten können Ihn daraufhin festnehmen.
Von den Führern Seines eigenen Volkes wird Jesus, an dem selbst nie eine Sünde gefunden worden ist, zum Tode verurteilt.
Sein Jünger Petrus verleugnet Jesus in dieser Nacht dreimal und weint darüber bitterlich.

Denken wir doch heute Abend in einer stillen Stunde einmal darüber nach, wie sehr unser Herr Jesus Christus für unsere Sünden gelitten hat.
Wachen wir doch einmal eine Stunde mit unserem geliebten Herrn und lassen auch wir uns von Ihm reinigen, damit wir Anteil an Ihm haben.

Da ergriff Ihn Angst und Traurigkeit, und Er sagte zu ihnen:
"Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit Mir!"
Und Er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete:
"Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an Mir vorüber. Aber nicht wie Ich will, sondern wie Du willst."
Und Er ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend. Da sagte Er zu Petrus:
"Konntet ihr nicht mal eine Stunde mit Mir wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach."
(Evangelium nach dem Heiligen Matthäus 26,37 - 26,41)

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