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Samstag, 19. September 2015

Katharina Labouré und die Wundertätige Medaille



Die Heilige Katharina Labouré wurde am 2. Mai 1806 in einem kleinen Ort in Frankreich geboren und starb am 31. Dezember 1876 in der französischen Hauptstadt Paris.

Sie war eine Nonne und Mystikerin, auf deren Visionen die bis heute sehr weit verbreitete "Wundertätige Medaille" zurückgeht.

Diese Medaille zeigt auf der Vorderseite die Allerseligste Jungfrau Maria auf dem Erdball stehend und aus ihren offenen Händen Strahlenströme der Gnade auf die Erde ausgießend. 

Das Ganze wird von folgender Inschrift umrandet:

"O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen."

Die Rückseite der Medaille zeigt ein großes "M", darüber ein Kreuz, darunter das mit einer Dornenkrone umfasste Herz Jesu und das vom Schwert durchbohrte Herz der Gottesmutter Maria, das Ganze umgeben von zwölf Sternen.

In einer Vision hatte die Gottesmutter versprochen:

"Wer diese Medaille um den Hals trägt, der wird große Gnaden empfangen."

Und tatsächlich knüpften sich von Anfang an großartige und wunderbare Heilungserfahrungen an diese Medaille, so dass sie im Volksmund schnell die "Wundertätige Medaille" genannt wurde.

Katharina hatte über ihre Visionen ihr Leben lang geschwiegen und sich nur ihrem Beichtvater anvertraut, der dann für die Prägung der Medaille sorgte.

Als 1933 im Hinblick auf die Seligsprechung Katharinas ihr Grab geöffnet wurde, fand man ihren Leib unversehrt vor. Man legte ihren unverwesten Leib in einen Glasschrein, der noch heute in der Kapelle der Vinzentinerinnen in der Rue-du-Bac in Paris steht. Diese Kapelle ist nun ein bedeutender Wallfahrtsort.

Der hier vorliegende Film gibt einen faszinierenden Einblick in das Leben der Heiligen Katharina Labouré und erzählt die Entstehungsgeschichte der "Wundertätigen Medaille."

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