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Dienstag, 8. Dezember 2015

Göttliche Barmherzigkeit, ich vertraue auf Dich!


Am heutigen Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria,
dem 8. Dezember 2015, wird Papst Franziskus mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom den Beginn des außerordentlichen Jahres der Barmherzigkeit zelebrieren.
Dieser Tag wurde auch als Termin für die Eröffnung des Heiligen Jahres ausgewählt, weil an diesem Tag vor genau 50 Jahren das Zweite Vatikanische Konzil zu Ende gegangen ist.
Am 13. Dezember 2015 erfolgt dann die Öffnung der Heiligen Pforte in der Lateranbasilika, danach folgen die weiteren Papstbasiliken in Rom. An diesem Tag öffnen außerdem alle Bischofskirchen, Basiliken und herausragenden Kirchen ebenfalls ihre Heiligen Pforten.
Das Außerordentliche Heilige Jahr wird am Hochfest Christkönig, dem 20. November 2016, mit dem Schließen der Heiligen Pforte beendet.


Mehr in diesem Blog dazu hier:  Das Außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit

Hier ist ein wunderbares Gebet der Heiligen Schwester Faustina über die große Hoffnung auf die Göttliche Barmherzigkeit:

O Göttliche Barmherzigkeit, ich bin innigst davon überzeugt, dass Du über diejenigen mit besonderer Huld wachest, die sich Dir anvertraut haben, dass ihnen nichts fehlen wird, wenn sie alles von Dir erhoffen.
Ich habe alle meine Sorgen, Nöte und Ängste auf Dich geworfen, und ich werde in Frieden ruhen, weil Du mich in der Hoffnung gestärkt hast, dass Du Dich unser erbarmst und immer erbarmen wirst.
Die Menschen mögen mich aller meiner Güter berauben, sie können meine Ehre schädigen und meinen guten Ruf in den Staub treten, die Krankheit mag meine Kräfte aufzehren, aber ich werde nie und nimmer die Hoffnung auf Deine Barmherzigkeit verlieren und sie festhalten bis zum letzten Atemzuge, und alle bösen Geister der Hölle werden am Ende vergebens ihre Versuche machen, mir die Hoffnung zu rauben.
Es mögen andere ihr Glück suchen im Reichtum und Vergnügen, in Talenten und Wissenschaft, sie mögen rechnen auf die Unschuld ihres Lebens, auf die Strenge ihrer Bußen, sie mögen bauen auf die Almosen, die sie gespendet, auf die Innigkeit ihrer Gebete, die sie verrichtet haben.
Ich aber werde in allem meine Hoffnung setzen auf Deine Barmherzigkeit, der Du mein Gott und Erlöser, mein Heiligmacher und mein Richter bist.
Alle meine Worte und alle meine Gebete sollen nur die Hoffnung beleben, und ich werde in Ewigkeit nicht zuschanden werden, weil ich auf die Barmherzigkeit meines Gottes gehofft habe.
Ich bin aus mir schwach und gebrechlich, ich weiß, was die Versuchung fertig bringt auch bei solchen, die in der Tugend fest begründet zu sein schienen, ich habe gesehen, wie solche gefallen sind, welche man für Stützen des religiösen Lebens hielt, ich habe verschiedenes gesehen, und deswegen setze ich meine Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit und werde in Ewigkeit nicht zuschanden werden.
Endlich weiß ich, dass ich nicht zu viel von Dir erhoffen kann und nicht weniger besitzen kann, als ich von Dir erhoffe.
Ich weiß, Du wirst mir helfen, meine schlimmen Neigungen in Schranken zu halten. In meinen Schwierigkeiten und Kämpfen wirst Du mein Helfer sein, meine Schwachheit wird in Deiner Kraft triumphieren, meine Seele wird bleiben in Frieden.
Du wirst mir Kraft geben, ja Heldentum, und ich werde Dich lieben ohne Ende.
Mein Alles sollst Du sein, und ich werde Dich loben in Ewigkeit.
Göttliche Barmherzigkeit, ich vertraue auf Dich!
Amen.

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