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Samstag, 30. Januar 2016

Die geistlichen Werke der Barmherzigkeit

Jesus Christus ist Liebe und Barmherzigkeit
 
Wie ich schon in meiner Belehrung Die leiblichen Werke der Barmherzigkeit geschrieben habe, ist die Barmherzigkeit ein bedeutender Aspekt im Christentum. Barmherzigkeit ist ein Akt der Liebe zu allen Mitmenschen, und die Liebe ist die größte Macht auf dieser Welt.

Wir müssen in allem auf unseren geliebten Herrn Jesus Christus schauen, der unser großes Vorbild und unser großer Lehrer ist. So sagt unser Herr Jesus Christus im Evangelium nach Matthäus zu den Pharisäern, als diese sich bei Seinen Jüngern darüber beklagen, dass Er mit Zöllnern und Sündern gemeinsam ein Mahl einnimmt:

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Darum lernt, was es heißt:
Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer.
Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
(Evangelium nach Matthäus, 9,12 - 9,13)

Es ist also Gottes unbedingter Wille, dass wir in unserem Leben Barmherzigkeit einüben. Barmherzigkeit ist Gott wichtiger als alle Opfer, die wir Gott geben könnten. Die Barmherzigkeit steht also für Gott an erster Stelle.

Daher ist es für uns Menschen, die wir Jesus Christus nachfolgen, unerlässlich, Barmherzigkeit und liebevolle Güte zu allen Menschen, ja sogar zu allen Lebewesen zu entwickeln.

Heute möchte ich deshalb über die geistlichen Werke der Barmherzigkeit sprechen und kleine Beispiele dafür geben, wie wir diese in unserem Leben einüben können.

Vergessen wir dabei nie, dass wir dem Beispiel Jesu Christi nachfolgen.
Jesus ist allen Menschen mit Liebe begegnet. Jedem Menschen, der zu Ihm kam, hat Er Seine Hilfe nicht widersagt. Er hat Kranke geheilt, Hungernde gespeist und niemanden in unheilsamen Geisteszuständen belassen. Er hat konkret Hilfe geleistet, sowohl in leiblicher als auch in geistlicher Weise. Er hat niemanden verurteilt, sondern Er hat den Menschen in allen Bereichen ihres Lebens geholfen.

Zunächst möchte ich die geistlichen Werke der Barmherzigkeit einmal nennen. Es sind im einzelnen sieben geistliche Werke der Barmherzigkeit:

1. Unwissende lehren
2. Zweifelnden raten
3. Irrende zurechtweisen
4. Trauernde trösten
5. Unrecht ertragen
6. Beleidigungen verzeihen
7. Für Lebende und Tote beten

Auch hier bei den geistlichen Werken der Barmherzigkeit kannst Du sehen, dass Du so viele Möglichkeiten hast, Mitgefühl und Barmherzigkeit zu entwickeln. Aber dazu ist es erforderlich, achtsam zu werden und Deinen Blickwinkel zu verändern. Schaue nicht immer nur auf Dich selbst, auf Deinen eigenen Nabel und Deine eigenen Nöte. Wenn Du Dich um die Nöte Deiner Mitmenschen kümmerst, wirst Du entdecken, dass Dein eigenes Leid kleiner wird und dass Du dann mit Deinen eigenen Nöten viel besser umgehen kannst. Hilf auf jene Weise, zu der Dein Herz Dir rät.

Bei den geistlichen Werken der Barmherzigkeit ist es wichtig, dass wir lernen, unseren Mitmenschen zuzuhören.

Werde also ein Hörender! Höre zu, wenn ein Mensch Dir von seinem Leid erzählt.

Viele Menschen sind einfach unwissend, was das Christentum betrifft. Sie wissen nicht, was es bedeutet, ein Christ zu sein und Jesus Christus nachzufolgen. Sie haben oft nur Ablehnendes über Gott und Sein Volk gehört. Vielleicht haben sie auch schlechte Erfahrungen mit Christen gemacht und haben daher viele Vorurteile verinnerlicht.

Daher ist es ein Akt der Barmherzigkeit, diese Unwissenden zu lehren.

Ich selbst möchte mit diesem Blog Unwissende über die unermessliche Liebe Gottes und die unergründliche Barmherzigkeit Gottes in Kenntnis setzen. Ich achte ganz besonders darauf, dass ich niemanden beleidige, und dass ich über niemanden richte, sondern ich möchte die Menschen ermutigen, sich Gott und Seiner unermesslichen Liebe und Barmherzigkeit zuzuwenden.

Ich möchte den Unwissenden zeigen, was es bedeutet, Jesus Christus, nachzufolgen.
Jesus Christus ist die Liebe und Barmherzigkeit. Er weist niemanden ab, der zu Ihm kommt, mag er auch der größte Sünder sein und mag er auch die schlimmsten Taten begangen haben.

Jeder Mensch soll erfahren, Gott ist Liebe und Gott ist Barmherzigkeit.

Das kannst auch Du machen:
Erzähle den Unwissenden, was unser geliebter Herr Jesus Christus für einen jeden einzelnen Menschen am Kreuz vollbracht hat. Jesus Christus hat sich für unsere Errettung aus Sünde und Tod am Kreuz dahin gegeben. Er hat aus tiefer Liebe zu uns Sein Kostbares Blut vergossen, damit ein jeder Mensch die Vergebung seiner Sünden erlangen und ohne Angst zu Gott kommen kann. Jesus Christus hat Sein Leben hingegeben, damit wir das Leben in seiner ganzen Fülle leben und das Ewige Leben erlangen können. Das ist die gute Nachricht.

So kannst Du dann auch die Zweifelnden in ihrem Glauben bestärken.
Auch ich möchte mit diesem Blog einem jeden Zweifelnden helfen und ihn im Glauben bestärken, dass Jesus Christus unser Retter und Erlöser ist.
Das kannst auch Du: Erzähle den Menschen von Deinen Erfahrungen mit Gott. Erzähle ihnen von Jesus Christus und gib ein Zeugnis darüber, was Jesus Christus in Deinem Leben bewirkt hat. Gib ein Zeugnis von Gottes großen Taten in Deinem Leben.

Mich hat Gott nach 25 langen Jahren, die ich in Sünde und Gottlosigkeit verbracht habe, durch Seine große Liebe errettet. Gott ist die Liebe. Ich habe es erfahren. Seitdem muss ich allen Menschen davon berichten.

So kannst auch Du Irrenden zeigen, dass es nicht wahr ist, dass Gott nicht existiert.
So kannst auch Du Irrenden zeigen, dass es nicht wahr ist, dass Gott uns nicht liebt.
So kannst auch Du Irrenden zeigen, dass es nicht wahr ist, dass Gott uns nicht hilft.

Gehe also konkret auf die Nöte Deiner Mitmenschen ein. Viele Menschen brauchen jemanden, der ihnen zuhört und zu dem sie in ihrem Leid kommen können. Sei Du ein solcher Mensch, der ihnen zuhört, ihnen rät und hilft.

Viele Menschen sind in Trauer. Sie haben einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier verloren, sie sind einsam und allein. Oder sie haben großes Leid durch eine Krankheit, durch einen Unfall, durch Kriminalität oder durch einen anderen Schicksalsschlag erfahren.
Tröste sie und stehe ihnen bei durch Deine Anteilnahme und durch Deine konkrete Hilfe.

Wenn Du durch einen anderen Menschen Unrecht erleidest, ertrage es und zahle es ihm nicht mit gleicher Münze zurück. Übe Dich in Vergebung! Wie Du lernst, zu vergeben, erfährst Du hier auf diesem Blog: Die Überwindung von Unvergebenheit und Bitterkeit

Ganz wichtig ist dabei auch, nicht ständig über das erlittene Unrecht zu klagen und zu jammern. Wenn Du das tust, manifestierst Du große Bitterkeit in Deinem Leben.
Ertrage Dein Unrecht und opfere es Gott auf. Er kann es zu Deinem Heil und zum Heil Deiner Mitmenschen benutzen.

Dann kannst Du auch Beleidigungen verzeihen. Nimm Dich selbst nicht so wichtig. Übe Dich immer wieder in Vergebung und tue Gutes den Menschen gegenüber, die Dich beleidigen oder die Dir Unrecht zufügen.

Und dann bete für die Lebenden und die Verstorbenen. Gebete sind niemals vergebens, auch wenn wir lange Zeit keine Veränderung sehen.

Bete für Deine Verwandten, die noch in Sünde und Gottlosigkeit leben.
Mein Vater betete 25 lange Jahre für mich, bevor Gott mich durch Seine Liebe errettete, indem Er in mein Leben eingriff und ich begriff, dass Gott existiert und dass Er Liebe und Barmherzigkeit ist.  Auf diese Weise fand ich zurück zum Glauben an den lebendigen Gott und an Seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus.

Bete für Deine Freunde, die noch nicht zu Gott gefunden haben. Bete für Hilfe in ihren Ängsten und Nöten. Hilf ihnen aber auch in ihren konkreten Nöten, so gut Du es kannst.

Bete für Deine Arbeitskollegen, die über Dich und Deinen Glauben lachen.

Bete für Deine Nachbarn, bete für die Menschen in Deiner Stadt, bete für alle Menschen auf dieser Welt.

Bete auch für die Verstorbenen. Bete für die Armen Seelen im Fegefeuer, bete für diejenigen, an die niemand mehr denkt. Gott erhört diese Gebete, und Du kannst den Verstorbenen und den Armen Seelen damit Barmherzigkeit, Hilfe und Liebe erweisen.

Gebete für andere Menschen sind also ein großer Akt der Barmherzigkeit. Wenn Du einst bei Gott sein wirst, wird Er Dir offenbaren, welche herrlichen Dinge Er mit Deinen Gebeten bewirkt hat.


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