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Freitag, 29. Januar 2016

Sei bereit, für Jesus Christus Hohn und Spott zu erleiden

Kreuz in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Wenn wir an den Herrn Jesus Christus gläubig geworden sind, sollten wir uns nicht darüber wundern, wenn wir dafür von nun an dem Hohn und dem Spott unserer ungläubigen Mitmenschen, unserer ungläubigen Arbeitskollegen, unserer ungläubigen Freunde und Verwandten ausgesetzt sind.

Ein Mensch, der an Jesus Christus gläubig geworden ist, und daraufhin nicht mehr auf den breiten und bequemen Wegen der Sünde unterwegs ist,  sollte bereit sein, für seinen geliebten Herrn Jesus Christus Hohn und Spott zu erleiden.

Ein Mensch, der aufgrund seines Glaubens an Jesus Christus beginnt, seine Sünden zu erkennen und sich daher mit Gottes unerschöpflicher Gnade immer mehr bemüht, diese Sünden nicht mehr zu begehen und deshalb seinen unreinen Lebensstil verändert, stört natürlich diejenigen Menschen, die ihren sündigen und gottlosen Begierden weiterhin folgen wollen. 

Diese Menschen wollen nicht an Gott glauben, und sie wollen schon gar nicht Gottes Gebote halten. Daher ist jeder von Jesus Christus berührte und veränderte Mensch eine schmerzhafte Erinnerung und ein deutliches Zeichen für diese Menschen, dass sie selbst auf dem falschen Weg unterwegs sind.

Diese Menschen wollen sich aber selbst nicht verändern, sie wollen nicht von ihren Sünden lassen, und deshalb suchen sie nach Gründen, den Gläubigen zu verhöhnen und verspotten. Sie werden mit Wut und Zorn erfüllt und greifen den zu Christus bekehrten Menschen an. Sie verhöhnen und verspotten den Menschen, der jetzt zu Gott gehört und daher verlästern sie sogar auch Gott.

Ich habe es selbst am eigenen Leib erlebt, als ich zu unserem geliebten Herrn Jesus Christus fand und deshalb einen neuen Lebensweg beschritt und begann, von meiner sündigen Lebensweise los zu lassen.

Freunde  und Verwandte verließen mich, Arbeitskollegen fingen an zu lästern und machten sich über mich lustig.

Als ich eines Abends nach einer gemeinsamen Feier drei Arbeitskollegen freundlicherweise in meinem Auto nach Hause fuhr, meinten sie höhnend und lachend zu dem Kreuz, welches an meinem Innenspiegel hängt: 
"Was soll das Kreuz da, hast du etwa Angst vor Vampiren? Reiß es ab, das Kreuz ist ja nicht zu ertragen!"

Ein anderer Arbeitskollege, mit dem ich mich eigentlich sehr gut verstehe und der mich mag, entdeckte eines Tages ein kleines Bild vom Barmherzigen Jesus unter der Klarsichtfolie meiner Schreibtischunterlage. Er fing laut an zu schimpfen:
"Mach das Bild da weg, warum glaubst du an den? Die Bibel ist doch ein Märchenbuch!"

Die Bibel sagt ganz deutlich, dass ungläubige Menschen Gott, Sein Heiliges Wort, Seine Diener und Sein Volk verhöhnen und verspotten werden.

Wir sollten jedoch ganz genau darauf achten, dass wir selbst nicht den Spott anderer durch eigenes Verhalten provozieren.

Werde nicht zu einem unerträglichen Moralisten. Richte Deine ungläubigen Mitmenschen nicht, sondern begegne ihnen mit Freundlichkeit und Liebe. Bete gerade für diejenigen, die Dich verspotten und tue ihnen Gutes.

Folge unserem Herrn Jesus Christus nach und siehe, wie viel Hohn und Spott Er für uns und unsere Sünden erlitten hat:

Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium, das Amtsgebäude des Statthalters, und versammelten die ganze Kohorte um ihn. Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Heil dir, König der Juden! Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf.
(Aus dem Evangelium nach Matthäus 27,27 - 27,30) 

Wenn die ungläubigen Menschen unseren Herrn Jesus Christus schon so verhöhnt und verspottet haben, warum sollten sie nicht dann auch uns, Seine Diener, verhöhnen und verspotten? Wir stehen doch nicht über unserem Herrn.

Lerne aus Christi Verhalten. Jesus hat zum Vater für Seine Peiniger gebetet.
Kein böses Wort kam Ihm je über Seine Lippen, sondern Er hat zu all dem Hohn und Spott nur geschwiegen. Er hat in Seinem Leben allen Menschen nur Gutes getan, Er hat ihnen geholfen und Er hat sie geheilt. Doch was war der Dank dafür?

Gerade jetzt in der Endzeit treten viele Spötter auf, weil diese Menschen sich selbst nicht ändern wollen und weil sie ihren Begierden weiterhin ungehemmt folgen wollen.

Wundere Dich also nicht, wenn Du für Jesus Christus Hohn und Spott ertragen musst, sondern sei aus Liebe zu Jesus Christus und aus Dankbarkeit für Deine Errettung aus Sünde und Ewigem Tod bereit, für Jesus Christus Hohn und Spott zu ertragen.
Wundere Dich also nicht und klage nicht, sondern lies, was der Heilige Apostel Petrus in seinem zweiten Brief über unsere Zeit und unsere heutige Gesellschaft schreibt:

Vor allem sollt ihr eines wissen: Am Ende der Tage werden Spötter kommen, die sich nur von ihren Begierden leiten lassen und höhnisch sagen:
Wo bleibt denn seine verheißene Ankunft? Seit die Väter entschlafen sind, ist alles geblieben, wie es seit Anfang der Schöpfung war.
Wer das behauptet, übersieht, dass es einst einen Himmel gab und eine Erde, die durch das Wort Gottes aus Wasser entstand und durch das Wasser Bestand hatte. Durch beides ging die damalige Welt zugrunde, als sie vom Wasser überflutet wurde. Der jetzige Himmel aber und die jetzige Erde sind durch dasselbe Wort für das Feuer aufgespart worden. Sie werden bewahrt bis zum Tag des Gerichts, an dem die Gottlosen zugrunde gehen.
(Der zweite Brief des Petrus 3,3 - 3,7) 


Rosenkranz und Kreuz am Innenspiegel meines Autos
 

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