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Samstag, 16. Januar 2016

Wir leben nur eine kurze Zeit hier auf Erden

Schmerzhafte Mutter von Stiepel
 
Gestern, am Freitag, dem 15. Januar jährte sich mein Bekehrungstag zum zehnten Mal.

Wie schnell sind doch die letzten zehn Jahre seit meinem "Gotteserlebnis" und damit dem großen Wendepunkt in meinem Leben vergangen.

Jetzt ist schon wieder Mitte Januar, gerade war doch noch Weihnachten, und bald ist auch schon wieder Ostern.

Ich werde in diesem Jahr 55 Jahre alt, wie viele Jahre bleiben mir noch?

Im Dezember starb ein guter Bekannter von mir im Alter von nur 49 Jahren. Wenige Wochen zuvor hatte er plötzlich und völlig unerwartet die Diagnose "Leberkrebs im Endstadium" erhalten. Der Arzt hatte zu ihm gesagt: "Sie leben nur noch wenige Wochen. Es gibt für Sie keine Hoffnung mehr auf eine Heilung."

Im gleichen Monat musste mein bester Freund und Lehrer mit einer beginnen Sepsis und einem Kompartment-Syndrom im rechten Bein ins Krankenhaus. Seine liebevolle, treue und fürsorgliche Freundin und ich hatten ihn im Schmerzdelirium in seiner Wohnung vorgefunden und sofort ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte sagten zu ihm: "Wären Sie nur eine Stunde später gekommen, so wären Sie gestorben."

In den letzten Tagen starb der berühmte Popstar David Bowie. Die Zeitungen schrieben, sein Vermögen belaufe sich auf 900 Millionen Euro. Doch auch mit so viel Geld konnte er sich keine längere Lebenszeit erkaufen.

Wir leben nur eine kurze Zeit hier auf Erden. Tempus fugit, wie schnell enteilt die Zeit.

Denken wir immer daran, in diesem kurzen Erdenleben entscheidet es sich, wo wir die Ewigkeit verbringen werden. Doch welcher Mensch denkt schon daran?

Leben wir also achtsam und bewusst, denken wir immer an die Ewigkeit und treffen wir alle Entscheidungen aus diesem Blickwinkel heraus.

Gestern verbrachte ich mit meiner lieben Schwester den Abend im Kloster Stiepel.

Die Vesper - das lateinische Chorgebet der Mönche - hat mich wieder tief ergriffen.
Die Feier der Heiligen Messe gab meiner Seele eine große Kraft und Stärke.
In der Heiligen Eucharistie kam mir unser Erlöser, der geliebte Herr Jesus Christus, so unendlich nahe.

Das gute Essen anschließend im Klosterhof stärkte meinen Leib.

Ich bin unserem Barmherzigen Gott unendlich dankbar, mögen doch alle Menschen zum Heiland Jesus Christus finden!

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