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Montag, 15. Februar 2016

Überwinde Deine Angst durch die Liebe



Leidest Du in Deinem Leben unter Angst?

Hast Du Angst vor Krankheiten, vor Arbeitslosigkeit, vor Armut oder vor einem Verkehrsunfall?

Fragst Du Dich: Was ist das für ein seltsamer Hautfleck, den ich dort auf meiner Nase habe? Ist das etwa ein Hautkrebs? Was mache ich nur, wenn mein Arzt mir eine schreckliche Diagnose stellt?

Fragst Du Dich: Was mache ich, wenn ich meinen Arbeitsplatz verliere? Wovon soll ich dann meine Familie ernähren? Kann ich mir noch mein schönes Auto leisten? Wie soll ich die Raten für die teure Eigentumswohnung bezahlen? Werde ich im Alter jemals eine Rente erhalten?

Oder hast Du Angst vor anderen Menschen?

Hast Du Angst vor Deinem Chef? Dass er Dich morgen wieder schikanieren wird? Oder hast Du Angst vor Deinen Arbeitskollegen, die Dich noch heute morgen gemobbt haben?

Fragst Du Dich: Wie lange werde ich in Zukunft den Leistungsdruck in der Firma ertragen? Wann wird der Chef bemerken, dass ich einen Fehler gemacht habe? Warum mögen mich meine Kollegen nicht? Tuscheln sie nicht ständig über mich, und ziehen sie nicht über mich her?

Hast Du Angst, dass Du Opfer einer Straftat wirst? Dass ein Räuber Dich überfallen wird oder dass ein Einbrecher eines Tages Deine Wohnung leer räumen wird? Hast Du Angst davor, geschlagen oder gar vergewaltigt zu werden?

Hast Du Angst davor, dass Dein Partner Dich verlässt? Hast Du Angst vor Einsamkeit?

Fragst Du Dich: Liebt mich mein Partner noch? Er ist doch in letzter Zeit so gereizt und lieblos und sitzt nur noch vor dem Internet, ohne sich um mich zu kümmern. Sucht er da nicht etwa nach einer neuen Liebe?

Hast Du sogar Angst, dass andere Menschen Deine Angst bemerken werden?

Fragst Du Dich: Was ist, wenn mein Chef merkt, dass ich Angst habe? Was ist, wenn meine Kollegen meine Angst bemerken? Werden Sie den Respekt vor mir verlieren? Werden sie mich auslachen und verhöhnen? Was ist, wenn mein Kind meine Angst wahrnimmt? Wird es mir noch vertrauen können? Was ist, wenn mein Partner von meinen Ängsten erfährt? Wir er dann noch zu mir halten?

Hast Du Angst vor dem Tod?

Fragst Du Dich: Wie wird mein Tod sein? Werde ich ganz alleine sterben? Werde ich Schmerzen haben? Woran werde sterben? Wo werde ich sterben? In meinem Bett, im Krankenhaus oder sogar auf der Straße? Wird es ein plötzlicher Tod sein oder ein langsamer, qualvoller Tod? Wird jemand für mich beten?

Die Angst ist in unserer heutigen, gnadenlosen Leistungsgesellschaft für unzählige Menschen ein immer größer werdendes Problem. Immer mehr Menschen leiden unter Angst. Ihre Nerven liegen blank und aus Angst werden sogar Panikattacken. Der Absatz von Tranquilizern und Antidepressiva steigt immer mehr. Viele Menschen fliehen auch mit Hilfe von Alkohol oder Drogen vor der Angst. Andere fallen in einen Kaufrausch oder betäuben sich durch ein wildes Sexualleben.

Die Angst kriecht nicht nur in den einzelnen Menschen hoch, sondern sie hat inzwischen unsere ganze Gesellschaft infiziert.

Was wird mit unserem Klima geschehen? Wird es weitere schreckliche Naturkatastrophen geben? Wird es immer schlimmere Stürme und alles überwältigende Überflutungen geben? Werden auf der Erde weitere fürchterliche Erdbeben geschehen?  Was ist mit neuen Seuchen und alles verheerenden Epidemien? Wann wird die Wirtschaft zusammenbrechen? Wann zerbricht der Euro, wann der Dollar? Wird ein Zusammenbruch des Aktienmarktes nicht nur mein ganzes Vermögen, sondern auch meine Altersvorsorge zerstören?  Was ist mit den Kriegen im Nahen Osten? Wird gar ein neuer Weltkrieg kommen? Werden auch wir bald flüchten müssen?

Die Angst in vielen Menschen wird immer quälender. Angst ist eines der größten Probleme unserer Zeit geworden. So viele Menschen leiden unter Angst, und nur die wenigsten bekennen ihren Mitmenschen, dass sie Angst haben, dass sie unter Ängsten leiden. Wir wären erschüttert, wenn wir wüssten, wie viele Menschen unter Angst leiden.

Wie kommen wir also aus dieser schrecklichen, quälenden Angst heraus?

Denken wir zuerst immer an Gottes Wort:

Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, und wer sich fürchtet, dessen Liebe ist nicht vollendet.
(Erster Brief des Johannes 4,18)

In dem Wort Gottes ist immer die Lösung all unserer Probleme zu finden. In diesen zwei Sätzen wird uns gesagt, wie wir die Angst und die Furcht in unserem Leben überwinden können. In nur diesen zwei Sätzen wird uns das Wichtigste gesagt: 

Angst ist immer die Abwesenheit von Liebe.

Wenn Du Angst hast, dann liebst Du nicht.
Wenn Du nicht liebst, dann kommt die Angst in Dir hoch.
Wenn in Deinem Leben die Liebe fehlt, dann steigt die Angst auf.

Immer wenn Du liebst, verschwindet die Angst.

Wenn Angst in Deinem Leben ein Problem ist, dann solltest Du Deinen Blickwinkel von der Angst abwenden und Deinen Fokus auf die Liebe richten. Ohne Liebe gibt es Angst, durch die Liebe in Deinem Leben entsteht Angstlosigkeit.

Beginne zu lieben. Werde liebevoller und öffne Dich für die Liebe.

Beginne dabei mit Dir selbst. Es ist so wichtig, dass Du lernst, Dich selbst zu lieben. Denn wer sich selbst nicht liebt, ist nicht in der Lage, andere Menschen zu lieben.

Und dann beginne zu lieben. Fange in kleinen Schritten an. Begegne allen Menschen in Deinem Leben mit Freundlichkeit und liebevoller Güte. Dann wirst Du ein großes Wunder in Deinem Leben entdecken. Wenn Du beginnst, allen Menschen liebevoll und freundlich zu begegnen, werden sich auch die anderen Menschen Dir in Freundlichkeit und Liebe zuwenden.

Und noch etwas sehr Wichtiges: Suche die Freude.

Beginne die Freude in Deinem Leben zu sehen. Arbeite mit Freude. Genieße Deine Freizeit mit Freude. Verrichte alle Deine Tätigkeiten mit Freude. Begegne allen Ereignissen in Deinem Leben mit Freude.

Liebe und Freude sind die Gegenmittel der Angst.

Angst verschließt Dich, Angst macht Dich eng und Angst blockiert Dich. Angst zerquetscht Dein Herz. Das Problem ist nicht Deine Angst, sondern Dein Mangel an Liebe.

Fürchte Dich niemals vor der Liebe, fürchte Dich nur vor der Angst.
Aber nähre Deine Angst nicht.
Nimm Deine Angst nur wahr, aber wende Deinen Blick dann weg von der Angst und richte Deine Aufmerksamkeit auf die Liebe. Der Fokus auf die Angst macht Deine Angst nur größer, aber der Fokus auf die Liebe macht Deine Angst kleiner.

Begehe jedoch nicht den Fehler, Deine Angst zu unterdrücken. Was Du unterdrückst, das wird nur immer stärker in Dein Leben eindringen. Daher sei achtsam. Wenn Du Angst in Deinem Leben bemerkst, nimm sie an und sage Dir: "Da ist jetzt Angst."
Dann wende Deinen Blick von der Angst auf die Liebe. Dadurch wird die Angst vergehen.


Hast Du wirklich genug von Deiner Angst?
Hast Du wirklich genug unter Deiner Angst gelitten?
Hast Du wirklich genug von Deinem Leiden?

Dann triff jetzt die wichtigste Entscheidung in Deinem Leben, und beginne, wirklich zu lieben. Öffne Dein Herz für die Liebe. Habe keine Angst mehr, zu lieben. Beginne, tatsächlich und aufrichtig alle Menschen auf dieser Welt zu lieben. Aber liebe nicht nur die Menschen. Liebe alle Wesen auf dieser Welt, auch die Tiere und die Pflanzen. Liebe das Leben. Liebe Dein Leben.

Mache die Liebe zum Mittelpunkt in Deinem Leben.

Sage voller Liebe ja zu allem, was in Deinem Leben geschieht. Sage sogar voller Liebe ja zu Deinem  Leiden. Sage ja zu allen Deinen Leiden.

Erst dann und nur dann wirst Du im völligen Willen Gottes sein. Wenn Du zu allen Geschehnissen in Deinem Leben ja sagen kannst, und wenn Du völlig auf Gott vertraust, dann wirst Du Gott wirklich lieben.

Gott zu lieben ist die höchste Vollkommenheit, die ein Mensch erreichen kann.

Nimm Dir unseren Herrn Jesus Christus als Dein Vorbild.

Lerne zu lieben, wie Jesus Christus geliebt hat. Jesus hat im größten Leiden ja gesagt. Er hat sich aus tiefer Liebe zu Dir für Dich kreuzigen lassen. Das "Ja" Seiner Liebe zu Dir zeigt sich in Seinen ausgebreiteten und ans Kreuz genagelten Armen. Jesus tat das nur für Dich. Er ließ es aus freiem Willen geschehen. Jesus sagte ja zu Seinem schrecklichen Leiden, und Er befand sich dabei vollkommen im Willen Seines Vaters.

Folgen wir also in der Liebe unserem Herrn Jesus Christus nach, dann werden wir die Angst in unserem Leben überwinden.





1 Kommentar:

  1. Sehr schön und sehr sensibel geschrieben. Das Johannes Wort ist sehr treffend. Ich gratuliere. Nangpa

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