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Freitag, 13. Mai 2016

Was mir das Gebet bedeutet!

Die Heilige Schwester Faustina weist auf Jesus Christus

Seit zehn Jahren lebe ich nun mit Gott. Seit meiner Bekehrung am 15. Januar 2006 habe ich viele Erfahrungen mit Gott machen dürfen und kann daher eines mit absoluter Gewissheit sagen:

Ich kann nicht mehr ohne das tägliche Gebet leben!

Das bedeutet nicht, dass auch ich manches Mal Trockenheit im Gebet verspüre, und dass es auch für mich Zeiten in meinem Leben gibt, in denen mir das Gebet schwer fällt.
Aber es gibt keinen Tag mehr in meinem Leben, an dem ich mich nicht im Gebet an Gott wende, auch wenn es manchmal nur ein Stoßgebet oder ein Hilfeschrei an Gott ist.
Es muss nicht immer ein vorgefasstes Gebet in salbungsvollen Worten sein, sondern Beten bedeutet für mich, sich in allen Belangen - den schönen, wie den schweren - mit einfachen Worten aus meinem Herzen an Gott zu wenden. 

Ich habe die wunderbare Erfahrung gemacht, dass ich durch das Gebet eine innige Beziehung mit Jesus Christus habe und diese innige Beziehung mit unserem geliebten Herrn bringt mich so nahe zu Gott.

Ich glaube fest daran, dass Jesus Christus der Sohnes Gottes ist und dass Er eins mit Gott dem Vater und Gott dem Heiligen Geist ist. Wenn ich also zu Jesus Christus bete, bete ich gleichzeitig zum Vater und zum Heiligen Geist. Und wenn ich zum Vater bete, bete ich gleichzeitig zu Seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, und zum Heiligen Geist.

Ich weiß jetzt, warum die Muttergottes in so vielen Erscheinungen immer wieder gesagt hat:

"Betet, betet, betet! Im Gebet wird euch alles klar werden."

Ihr Heiligen bittet für uns!

Ich habe nämlich selbst festgestellt, dass mir vieles im Gebet klar wird, was ich in meinem Leben sonst nicht verstehe. Auf diese Weise mache ich die Erfahrung, dass ich durch das Gebet von Gott geführt werde. Gott zeigt mir, welche Schritte ich in meinem Leben gehen soll. Er sagt mir, in welche Richtung ich gehen soll.

Wenn ich bete, stelle ich fest, dass ich nicht in aussichtslose Angst und in quälende Depressionen falle, sondern dass ich von Gott Kraft, Mut und Freude geschenkt bekomme. Dann werde ich von Gott mit Hoffnung und Zuversicht erfüllt, auch wenn ich manches in meinem Leben nicht verstehe und mir einiges Sorgen bereitet.

Das Gebet öffnet mein Herz für den Anruf Gottes, und ich fühle mich in Gottes Hand so wunderbar geborgen. Was für eine befreiende Erfahrung!

Durch das Gebet werde ich fähig, die Zeichen unserer Zeit und das Böse in jeder Gestalt zu erkennen, und es hilft mir, die Sünde zu meiden. Außerdem gibt mir das Gebet die Kraft, das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus mutig in Worten wie zum Beispiel hier auf diesem Blog und durch mein eigenes Leben zu bezeugen. Ich bin dann in der Lage, anderen Menschen die Wahrheit des Evangeliums zu verkünden.

Und diese Wahrheit ist unserer geliebter Retter und Erlöser, der Herr Jesus Christus!

Ihr Heiligen bittet für uns!

Die Fotos dieses Posts machte ich auf meiner Pilgerreise zum Barmherzigen Jesus in einer Kapelle der Basilika der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki .


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