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Mittwoch, 8. Juni 2016

Kehre um zu Gott, tue Buße und bete täglich den Rosenkranz!

Jesus Christus am Kreuz auf dem Katholischen Friedhof in Mülheim/Ruhr-Saarn

Wir Menschen haben ein riesengroßes Problem:
Wir alle sind Sünder und können deshalb nicht vor Gott bestehen. Unsere Sünden trennen uns von Gott und bedeuten unseren Tod, denn die Bibel sagt ganz deutlich, dass der Lohn der Sünde der Tod ist. Das bedeutet, dass wir Menschen wegen unserer Sünden sterben müssen. Doch mit dem Tod ist nicht alles vorbei, denn wenn wir in unseren Sünden sterben, bedeutet dies für uns den zweiten Tod, nämlich den ewigen Ausschluss von der Liebe Gottes. Und dieser Ausschluss von der Liebe Gottes ist die ewige Verdammnis in der Hölle.

Was ist nun Sünde?
Alles, was sich gegen den Willen Gottes richtet, ist Sünde. Alles, was wir denken, sagen oder tun und Gottes Gesetzen widerspricht, ist Sünde. Wir sündigen, wenn wir tun, was nach Gottes Gesetzen falsch ist, oder wenn wir nicht tun, was nach Gottes Gesetzen richtig ist. Auch wenn wir ein Leben führen, in welchem wir Gott gegenüber gleichgültig sind, ist dies Sünde.

Wie können wir also trotz unserer Sünden zu Gott kommen?
Gott Vater liebt die Menschen so sehr, dass er Seinen eigenen Sohn, unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus gesandt hat, damit dieser am Kreuz die Sünden der Menschen aller Zeiten und auch die Strafe für unsere Sünden, den Tod, auf sich nahm, um uns sündige Menschen durch Sein Kostbares Blut zu erretten.
Wir können somit einzig und allein nur durch Jesus Christus zu Gott kommen. Daher fordert Petrus in der Apostelgeschichte seine Zuhörer auf:

"Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung  seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."
(Apostelgeschichte 2,38)

Jesus Christus sagt über den Weg zu Gott im Johannesevangelium folgendes:

"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch Mich."
(Johannes 14,6)

Wenn wir uns bekehrt haben und unseren Weg gemeinsam mit Jesus Christus gehen, ist es wichtig, dass wir täglich eine stille Zeit mit Gott haben. Es ist unerlässlich, jeden Tag zu beten und im Wort Gottes, der Bibel, zu lesen. Außerdem ist es unerlässlich, so oft wie möglich die Heilige Messe zu besuchen und die Heilige Kommunion zu empfangen. Denken wir immer daran, wie nah uns der geliebte Herr in der Eucharistie doch kommt. Ohne Seine Hilfe und Seine Kraft können wir überhaupt nicht bestehen. Und lassen wir uns immer wieder durch das Sakrament der Heiligen Beichte Vergebung und Nachlass all unserer Sünden erlangen, die wir nach der Taufe begangen haben und auch noch begehen werden. In der Heiligen Beichte vergibt Jesus Christus dem Büßer seine Schuld und schenkt ihm die Früchte Seines Leidens und Todes am Kreuz.

Denken wir immer daran, dass Jesus Christus das Sakrament der Heiligen Beichte selbst eingesetzt hat und Seinen Aposteln die Gewalt zur Vergebung der Sünden selbst übertragen hat. So steht im Johannesevangelium ganz deutlich:

Jesus sagte noch einmal zu ihnen:
"Friede sei mit euch! Wie Mich der Vater gesandt hat, so sende Ich euch."
Nachdem Er das gesagt hatte, hauchte Er sie an und sprach zu ihnen:
"Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert."
(Johannes 20,21-23)

Denken wir immer daran, dass wir bis zum Tode hier in unserem Leben auf dieser Erde angefochten sind. Wir haben nämlich drei Feinde:

1. Das Fleisch
Mit dem Fleisch ist unsere eigene, durch die Erbsünde lädierte Natur des Menschen gemeint. Fällt es uns nicht unendlich leichter, uns gehen zu lassen als uns zu heiligen?

2. Die Welt
Die Welt mit all ihren Begierden und Verlockungen zieht uns immer wieder in ihren Bann, und wir werden zur Sünde verführt. Denken wir immer daran, dass sich diese Welt unter der Herrschaft des Teufels befindet. Machen wir doch nur den Fernseher an oder bedenken wir, was es alles an teuflischen Versuchungen und Lügen im Internet und in den Medien gibt.

3. Der Teufel
Ja, der Teufel existiert, und er rollt uns nicht den roten Teppich aus und sagt:
"Ach wie schön, dass Du Dich bekehrt hast. Ich lasse Dich daher in Ruhe."
Nein, ganz im Gegenteil!
Der Böse wird uns bis zu unserem Tode verfolgen und bedrängen. Unterschätzen wir niemals diesen Menschenfeind, Betrüger und Mörder, denn der Teufel will uns immer wieder von Gott wegziehen.

So muss unser ganzes Leben zu einer ständigen Buße werden. Und mit Buße ist die Abkehr von unserem alten, sündigen Leben, die Hinwendung zu Gott und der Wille, Gott zu dienen, gemeint. Die Buße muss daher den ganzen Menschen erfassen: unser Herz, unseren Verstand, unseren Willen und unsere Neigungen.

Buße bedeutet also vor allem die Abkehr von unserem Sünden!
Wir müssen daher zu einer Erkenntnis unserer Sünden kommen und unser Gewissen immer wieder erforschen. Dann müssen wir unsere Sünden ernsthaft bereuen und sie in der Heiligen Beichte Gott bekennen. Wir müssen unbedingt den Vorsatz haben, diese Sünden nicht mehr begehen zu wollen und uns von ganzem Herzen bemühen, nicht mehr in diese Sünden zu fallen. Anschließend ist das vom Beichtvater auferlegte gute Werk zu verrichten. Dieses gute Werk dient zur Strafe, zur Zurechtweisung und zur Sühne der durch die Sünden verdienten zeitlichen Strafen. Die Vergebung unserer Sünden erlangen wir jedoch nur dadurch, dass unser geliebter Herr Jesus Christus zu unserer Errettung und Erlösung Sein Kostbares Blut am Kreuz vergossen hat.

Denken wir immer daran, was die Allerseligste Jungfrau Maria, unsere geliebte Muttergottes, die drei Hirtenkinder Lúcia dos Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto bei ihrer Erscheinung in Fátima fragte:

"Wollt ihr euch Gott darbringen und alles Leid ertragen, das Er euch schicken wird als Akt der Sühne für die Sünden, die Ihn beleidigen, und um die Bekehrung der Sünder zu erbitten?"

Nachdem die Kinder diese Frage der Muttergottes mit ihrem "Ja" beantwortet hatten, forderte die Muttergottes sie auf:

"Tut Buße für die Sünder. Betet täglich den Rosenkranz."

So wollen auch wir mit "Ja" antworten, alles Leid ertragen, Buße tun und um die Bekehrung der Sünder beten. Erinnern wir uns, dass die Muttergottes den drei Hirtenkindern Lúcia dos Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto in  Fátima ein großes Geheimnis offenbarte:  
                                                     
Die Allerseligste Jungfrau Maria offenbarte ihnen nämlich, dass deshalb so viele Menschen in die Hölle gehen, weil niemand für sie betet. 


Papst Pius XII. erklärte am 29. Juni 1943 in der Enzyklika Mystici corporis:                         
"Es ist ein schauererregendes Geheimnis, dass Gott das Heil so vieler Menschen abhängig macht vom Gebet und von der Buße einiger weniger." 

Daher muss jeder Einzelne von uns unbedingt den folgenden Entschluss fassen:

"Kehre um zu Gott, tue Buße und bete täglich den Rosenkranz!"
Die Muttergottes erscheint den Hirtenkindern von Fátima
  

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