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Freitag, 3. Juni 2016

Liebster Jesus, wohne im Tabernakel unseres Herzens!



Heute feiert die Katholische Kirche das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, und heute ist außerdem der Herz-Jesu-Freitag des Monats Juni 2016. 
Der Monat Juni gilt in der Katholischen Kirche auch als der Herz-Jesu-Monat. 
Somit feiern wir feiern heute in ganz besonderer Weise das Herz unseres geliebten Erlösers.

Das Heiligste Herz Jesu ist der Inbegriff der Gottmenschlichen Liebe unseres Erlösers, sowie der unermesslichen Barmherzigkeit Jesu Christi.
Unser Heiland hat Sein Leben aus tiefster Liebe zu uns Menschen am Kreuz hingeben. Aus unermesslicher Liebe zu uns und aus unbegreiflichem Erbarmen mit uns hat sich Jesus mit der Lanze in Sein Heiligstes Herz stechen lassen.


Gibt es eine größere Liebe als die Liebe Jesu Christi?


So lasst uns heute beten, wie der Heilige Johannes Paul II. am 1. Juni 1980 in der
Basilika Sacré-Coeur auf dem Montmartre in Paris betete:


Jesus, Du willst Dich uns nicht nur in der Heiligen Eucharistie schenken,
sondern Du willst auch in uns im Tabernakel unseres Herzens wohnen.  
Du erwartest alle, die Du liebst, um diesen Austausch „von Herz zu Herz“ geschehen zu lassen.

Wie sagt der gute Papst Johannes XXIII.:

„Mein Leben scheint dazu bestimmt zu sein, sich im Lichte, das vom Tabernakel ausgeht, zu verschenken. Zum Herzen Jesu muss ich meine Zuflucht nehmen, um die Lösung aller meiner Schwierigkeiten zu finden.“

Jesus, erfülle mein Herz mit Vertrauen auf Deine eucharistische Gegenwart.
Jesus, gib mir ein solches Vertrauen,
dass ich regelmäßig komme, um Dir zu begegnen.
Gib mir die Gnade, dass ich komme, Dich anzubeten,
Dich zu loben und lass mich auch alles, was notwendig ist,
aus dieser Begegnung der Liebe schöpfen,
damit mein Leben Gott, unseren Vater, verherrliche!

In der Heiligen Eucharistie feiern wir die immer wieder sich erneuernde und wirksame Gegenwart des einmaligen Kreuzesopfers, in dem die Erlösung ein ewig gegenwärtiges Ereignis ist, das unlösbar an das vermittelnde Einschreiten des Erlösers selbst gebunden ist.

In der Heiligen Eucharistie treten wir in Vereinigung mit Christus selbst, dem einzigen Priester und der einzigen Hostie, die uns in die Bewegung seiner Hingabe und Anbetung hineinzieht, Er, der die Quelle jeglicher Gnade ist.

In der Heiligen Eucharistie — das ist auch der Sinn der ewigen Anbetung — treten wir in die Bewegung der Liebe ein, aus der jeder innere Fortschritt und apostolische Erfolg kommt:

„Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen.“ 
(Joh 12, 32)

Statue von Johannes Paul II. an der Basilika der Barmherzigkeit Gottes in Krakau


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