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Donnerstag, 14. Juli 2016

Lerne, auf Gott allein zu vertrauen!

Dein Erlöser Jesus Christus hat sich für Dich kreuzigen lassen! (Dom in Limburg an der Lahn)


Auf wen setzt Du all Dein Vertrauen?
Auf Dich selbst, auf andere Menschen oder auf Gott?

Vertraust Du also auf Gott?

Vertraust Du wirklich auf Gott in allen Lebenslagen oder ziehst Du Deine Sicherheit aus Deiner eigenen Kraft und Deinem eigenen Wissen?
Oder setzt Du Dein Vertrauen auf Dein Geld und hast Dir gegen alle Unwägbarkeiten des Lebens die passsende Versicherung und den richtigen Rechtsanwalt zugelegt?

Es ist so wichtig, dass Du lernst, nur auf Gott allein zu vertrauen!
Gott ist Dein Dich liebender Vater und Er möchte, dass Du Ihm in allen Lebenslagen völlig vertraust.

Nur, wenn Du gelernt hast, allein auf Gott zu vertrauen, wirst Du Dich jemals in Deinem Leben völlig sicher und geborgen fühlen. Wenn Du dieses Gottvertrauen nicht gelernt hast, setzt Du Dein Vertrauen auf Dich selbst, Deinen Ehepartner, Deine Freunde, oder auf Dein Geld, Deine Versicherungen oder auf den Staat.
Doch dann wirst Du dieselben schmerzhaften Lektionen lernen müssen, die ich schon in meinem Leben auf bittere Weise erfahren habe.

Vertraust Du auf Deine eigene Stärke, Deine eigene Kraft oder Dein eigenes Wissen, dann kannst Du erleben, dass Du plötzlich schwer erkrankst, einen Unfall hast oder Dich ein sonstiger Schicksalsschlag völlig unerwartet aus der Bahn wirft.

Vertraust Du auf Deine Ehefrau oder Deinen Ehemann, dann kann es sein, dass Dein Ehepartner Dich betrügt und verlässt, wenn Du ihn am dringendsten brauchst.
Dein Ehepartner kann Dich verlassen, weil Du nicht mehr jung, gesund oder schlank genug bist, weil Du seine Erwartungen nicht mehr erfüllst oder weil Du ihm nicht den Wohlstand oder den Sex bieten kannst, den Dein Partner sich von einem neuen Partner oder einer neuen Partnerin erhofft.

Vertraust Du auf Deine engen Freunde, dann kann es passieren, dass diese Freunde Dich hintergehen, nur weil Du nicht länger auf deren Wünsche oder Bedürfnisse eingehst.

Vertraust Du auf Dein Geld, mit dem Du dir alles kaufen und all Deine Wünsche erfüllen kannst, dann kann der Tag kommen, an dem der Aktienmarkt einbricht oder Dein Geschäft in die Insolvenz geht und Du all Dein Geld verlierst.

Vertraust Du auf Deine Versicherungen, dann kannst Du erleben, dass sie Dir keine Sicherheit bieten, weil Du das Kleingedruckte in der Police nicht richtig gelesen hast.

Vertraust Du auf Deinen Rechtsanwalt, dann kann der Tag kommen, an dem Du lernst, dass Recht haben und Recht bekommen zwei völlig verschiedene Dinge sind.

Vertraust Du auf den Staat, dann kannst Du erfahren, dass dieser Dich zwar mit seinen Steuern bis aufs Blut aussaugt, aber Dich dann in der Not schikaniert und Dir nur geringe oder gar keine Sozialleistungen oder Renten auszahlt.

Im Laufe unseres Lebens lernen wir also, schmerzhaftes Misstrauen zu entwickeln und wir begreifen, dass wir eigentlich auf niemanden vertrauen können - noch nicht einmal auf uns selbst!

Daher ist es so wichtig zu verstehen, dass wir nur auf Gott, nur auf unseren liebenden und barmherzigen Vater im Himmel und auf Seinen eingeborenen Sohn, unseren Retter und Erlöser Jesus Christus, völlig vertrauen können.

Und Gott hat uns durch Seinen Sohn Jesus Christus gezeigt, dass wir Ihm in allen Lebenslagen vollkommen vertrauen können.
Jesus Christus zeigte uns, wie groß Gottes Liebe zu den Menschen ist, indem Er unsere Sünden auf sich nahm und am Kreuz von Golgatha Sein Kostbares Blut für uns vergossen und sogar Sein Leben für uns dahingegeben hat.
Diese unermessliche Liebe zeigt uns den Weg, über all unsere eigenen Vorstellungen und unseren eigenen Verstand hinaus, völlig auf Gott zu vertrauen. Dieser Weg des Gottvertrauens führt uns durch die tiefste Not hindurch, ohne dass wir an Gottes Liebe zweifeln, sondern statt dessen in Gottes Liebe ruhen.


Jesus Christus hat sich für Dich an der Martersäule geißeln lassen! (Sankt Lamberti in Münster)


Daher ist es wichtig zu lernen, auf Gott allein zu vertrauen!

Wann und auf welche Weise erlernen wir dieses Gottvertrauen?

Nun, es sind gerade die schmerzhaftesten Zeiten und die schwierigsten Situationen, in denen wir lernen, nur auf Gott zu vertrauen.
Wenn wir gelernt haben, auf Gott allein zu vertrauen, werden wir feststellen, dass es gerade die harten Zeiten und die schmerzvollen, schwierigen Umstände waren, in denen wir unser Gottvertrauen erworben haben.
Doch diese harten Zeiten und diese schmerzvollen, schwierigen Umstände arrangiert Gott nicht selbst. Von Gott kommt immer nur das Gute, niemals das Böse. Wir leben jedoch in einer sündigen und gefallenen Welt, so dass gerade in einer solchen Welt immer wieder leidvolle Umstände entstehen werden, in denen wir Gottvertrauen erlernen können. Gott kann sogar die schlechtesten Absichten uns böse gesonnener Menschen nutzen, unser Herz zu reinigen und uns zu zeigen, wie wir noch tiefer auf Ihn vertrauen können.

Doch oft verstehen wir nicht, was vor sich geht, und wir bitten Gott, dass Er doch diese schwierigen Umstände von uns nimmt. Aber gerade in diesen schwierigen Umständen können wir um so mehr die Wunder Gottes entdecken. Daher ist es für die Entwicklung unseres Gottvertrauens besser, wenn Gott uns durch diese harten, schmerzvollen und schwierigen Umstände hindurch führt, als wenn Er sie uns gemäß unseren eigenen Wünschen aus dem Weg räumt.

Es ist also nicht der breite und bequeme Weg, auf dem wir lernen, auf Gott allein zu vertrauen.
Es ist gerade der enge und bittere Weg, auf dem wir wachsen und tiefes Gottvertrauen erlernen.

Wir dürfen niemals vergessen:
Gott liebt uns mit einer unvorstellbaren Tiefe.
Gott will nur unser Bestes und Er möchte, dass Seine Herrlichkeit in uns und durch uns zum Vorschein kommt.
Gott kennt uns durch und durch, und Er ist größer als all unsere schwierigen Umstände,
größer als all unsere Sünden, größer als all unser Versagen und größer als all unsere Fehler.
 
Hinge also unsere Lernfähigkeit, auf Gott allein zu vertrauen, nur davon ab, dass wir alles richtig machten, würden wir letztendlich doch nur wieder auf uns selbst vertrauen.
Das heißt aber nicht, dass wir unsere Hände tatenlos in den Schoß legen sollen und auf eine falsche, fatalistische Weise auf Gott vertrauen sollen.
Wenn wir es lernen, auf Gott zu vertrauen, entdecken wir, dass Er uns Seine Gnade und Seine Kraft schenkt, die wir benötigen, um das zu tun, was wir in der jeweiligen Situation machen sollen.
Führen wir also ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi, lernen wir von Ihm unter der Führung des Heiligen Geistes voranzuschreiten und vertrauen wir allein auf Gott.
Dann werden wir in einem Leben voller Gottvertrauen erfahren, dass wir trotz all unserer Not, trotz all unserer schwierigen Umstände und trotz all unseres Leides tief in der Liebe Gottes Ruhe können, ohne uns durch sinnlose Ängste und Sorgen zu quälen.


Dein Heiland Jesus Christus starb für Dich! (Pietà im Kloster Saarn)

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