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Samstag, 4. März 2017

Die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fátima




Heute ist wieder ein Herz-Mariä-Sühne-Samstag. Viele Menschen auf der ganzen Welt heiligen diesen Tag, indem sie zu Ehren unserer geliebten Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria diesen ersten Samstag des Monats März als Sühne-Samstag feiern.

Auch in Düsseldorf wird heute um 17.30 Uhr in der Kapelle des Sankt-Martinus-Krankenhauses der Herz-Mariä-Sühne-Samstag feierlich begangen. Jeder ist herzlich dazu eingeladen! Hier findest Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, mehr darüber:

Einladung zur Herz-Mariä-Sühne-Andacht am 4. März 2017 in Düsseldorf

Worauf geht nun die Feier des Sühne-Samstages zurück?

Nun, die Feier des Herz-Mariä-Sühne-Samstags geht auf die Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Fátima im Jahre 1917 zurück.

Und in diesem Jahr jährt es sich also, dass genau vor einhundert Jahren, zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917,  die weltberühmten sechs Erscheinungen der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria in der Cova da Iria bei Fátima in Portugal stattfanden.

Im Jahre 1917 tobte der erste Weltkrieg in seiner ganzen grausamen Härte. Millionen Menschen starben auf den Schlachtfeldern. In Deutschland herrschte ein schrecklicher Hungerwinter, und viele Menschen starben den Hungertod. Am 6. April traten die USA in den Krieg ein, im Mai begann Lenin in Russland mit seiner gottesfeindlichen Propaganda, und im Oktober kam es dann zur berüchtigten Oktoberrevolution in Russland. Portugal stand an der Seite der Entente gegen die Mittelmächte. Die Menschen auf der ganzen Welt ersehnten den Frieden.

Am 13. Mai 1917, es war der Sonntag vor Christi Himmelfahrt, hüteten drei kleine Hirtenkinder, die zehnjährige Lúcia dos Santos, ihr neunjähriger Cousin Francisco Marto und ihre siebenjährige Cousine Jacinta Marto auf einer Weide in der Cova da Iria bei dem Örtchen Fátima die Schafe.

Die Kinder waren sehr fromm und beteten gemeinsam den Rosenkranz. Plötzlich leuchtete ein Blitz auf. Die Kinder dachten zunächst, dass ein Gewitter aufziehen würde und fingen an, die Schafe zusammenzutreiben, um schnell nach Hause zu kommen. Doch da leuchtete plötzlich ein zweiter Blitz auf. In diesem Moment erstrahlte auf dem Wipfel einer jungen Eiche eine wunderschöne, liebliche Frauengestalt in hellem Lichtglanz. Die Frau trug ein weißes Kleid, sowie einen weißen Mantel und hielt in ihrer Hand einen weißen Rosenkranz.
 
Zuerst waren die Kinder erschrocken, fürchteten sich und wollten weglaufen. Aber da sprach die schöne Frau zu den Kindern und beruhigte sie mit den Worten, dass sie vom Himmel käme und dass die Kinder nichts zu fürchten hätten. Sie bat die Kinder, am dreizehnten Tag eines jeden Monats bis Oktober zur gleichen Stunde wie am 13. Mai wiederzukommen. Im Oktober werde sie ihnen dann mitteilen, wer sie sei und was sie wolle.
Die schöne Frau stellte an die Kinder die Frage:

"Wollt ihr euch Gott schenken, um alle Leiden zu ertragen, die Er euch schicken wird, zur Sühne für die Sünden, durch die Er beleidigt wird und als Bitte um Bekehrung der Sünder?"

Als Lúcia dies auch stellvertretend für die beiden jüngeren Kinder bejahte, sagte die schöne Frau:

"Ihr werdet viel leiden müssen. Aber die Gnade Gottes wird eure Stärke sein."

Die schöne Frau bat die Kinder, jeden Tag andächtig den Rosenkranz zu beten, um der Welt den Frieden zu erbitten. Die glaubensfeindliche Presse, die in boshaftester Weise über die Erscheinungen von Fátima berichtete, machte jedoch zugleich die Ereignisse in der Cova da Iria in ganz Portugal bekannt. Immer mehr Menschen pilgerten daher an den Tagen der Erscheinungen dorthin.

So erschien die schöne Frau den Kindern auch im Juni, Juli, August, September und Oktober 1917 und eine große Anzahl vieler Menschen, Gläubige wie auch Ungläubige, waren dabei.

Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober 1917 pilgerten 70000 Menschen aus ganz Portugal nach Fátima.

Als Lúcia die schöne Frau wiederholt fragte, wer sie sei und was sie von ihr wolle, antwortete die schöne Frau, dass sie die Rosenkranzkönigin sei und wolle, dass man an diesem Ort eine Kapelle zu ihrer Ehre errichte. Die Muttergottes empfahl, man solle fortfahren, jeden Tag den Rosenkranz zu beten und kam dann zum Zentrum ihrer Botschaft, indem sie sagte:

"Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten. Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist!"

Plötzlich hörte der Regen auf, der die 70000 Menschen völlig durchnässt hatte. Die Wolken zerrissen, und die Sonne wurde sichtbar. Sie war silbern wie der Mond, und mit einem Mal begann die Sonne mit unfassbarer Geschwindigkeit wie ein brennendes Feuerrad um sich selbst zu kreisen. Alle Wolken und Bäume, die Erde der Cova da Iria und alle anwesenden Menschen wurden in grüne, gelbe, rote, violette und blaue Farben getaucht, da die Sonne phantastische Strahlenbündel von sich warf. Dann hielt die Sonne inne, um ein zweites und drittes Mal noch farbenprächtiger und herrlicher zu leuchten. Danach hatten die Menschen den Eindruck, dass die Sonne sich vom Firmament löse und auf die Menge der 70000 stürze. Die Menschen warfen sich auf die Knie in den Schlamm und verrichteten Stoßgebete und Akte der Reue. Die drei Hirtenkinder sahen neben der Sonne die Heilige Familie, wobei der Heilige Josef die Welt mit einem Kreuzzeichen segnete. Daraufhin sah Lúcia unseren geliebten Heiland Jesus Christus, der die Menschen segnete, und nacheinander die Schmerzensmutter und Maria vom Berge Karmel. Die 70000 Menschen stellten nun erstaunt fest, dass ihre zuvor durchnässten Kleider jetzt völlig trocken waren.

Dieses Ereignis ging als das Sonnenwunder von Fátima in die portugiesische Geschichte ein. Alle 70000 Menschen bezeugten dieses Wunder!

Bei den Erscheinungen übergab die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria den drei Hirtenkindern Botschaften, die für die ganze Menschheit von immenser Bedeutung sind. So sagte Unsere Liebe Frau von Fátima:

"Betet jeden Tag den Rosenkranz."

"Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten.

"Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist!"

"Betet, betet und bringt viele Opfer für die Sünder. Denn es kommen viele in die Hölle, weil
  niemand für sie opfert und betet."

"Die Welt - Russland - soll meinem Unbefleckten Herzen geweiht werden."

"Den ersten Samstag soll man heiligen, durch die Sühnekommunion."

"Wenn man das tut, was ich wünsche, werden viele Seelen gerettet werden, Russland wird   
  sich bekehren, und es wird Frieden sein."

"Wenn man meine Bitten nicht erfüllt, wird sich Unglaube und Irrtum über die ganze Welt
  verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen; viele Gute werden
  gemartert werden; der heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden
  vernichtet werden."

"Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren."

Unsere Liebe Frau von Fátima verlangte also drei Übungen, die von aller größter Bedeutung für unser Ewiges Seelenheil und somit auch für Dich, liebe Leserin, und ebenfalls für Dich, lieber Leser, sind. Diese Übungen sind:

1. Das tägliche Rosenkranzgebet.


2. Sühne und Buße für die Sünder.


3. Die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens und die Weihe an dieses  

     Herz. 

Neben der Buße und der Sühne und dem täglichen Rosenkranzgebet verlangte Unsere Liebe Frau von Fátima drei hauptsächliche Übungen, die auch Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, praktizieren solltest. Diese Übungen sind:


1. Zu Ehren der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria soll jeder erste

    Samstag im Monat als Herz-Mariä-Sühne-Samstag gefeiert werden.

2. Die Feier des Herz-Mariä-Sühne-Samstags sollte an fünf  

     aufeinanderfolgenden ersten Monatssamstagen im besonderen gefeiert
     werden. Der Beginn dazu ist jederzeit möglich.

3. Die persönliche Weihe an das Unbeflecktes Herz Mariens.


Die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fátima ist somit ein eindringlicher Appell an uns, im Geiste der Buße, durch Gebet und Opfer Gottes Erbarmen auf unsere Welt herabzuflehen. Beginnen wir noch heute damit!

Feier des Herz-Mariä-Sühne-Samstages in der Kapelle des Sankt-Martinus-Krankenhauses zu Düsseldorf


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