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Donnerstag, 2. März 2017

Unser herrliches Ewiges Leben bei Gott

Bild des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Hast Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, eigentlich eine Vorstellung davon, wie herrlich unser Ewiges Leben bei unserem geliebten Herrn und Erlöser Jesus Christus und bei Gott, Seinem und unserem Vater, sein wird?

Spötter, Übelmeinende und Unwissende wollen uns ja weis machen, im Himmel sei es langweilig und wir würden die Ewigkeit auf einer Wolke sitzen und "Halleluja" singen. Natürlich gibt es keine falschere Vorstellung von unserer herrlichen Zukunft bei Gott und mit Gott.

Nein, die Ewigkeit bei Gott im Himmel wird unvorstellbar herrlich und schön sein.

Wir werden Gott schauen. Die Liebe, die Freude und das Glück werden unvorstellbar groß sein! Wir werden eine solche Glückseligkeit durch die Anschauung Gottes erleben, wie wir sie uns in unseren kühnsten Träumen nicht einmal vorstellen können.

Wir werden unserem geliebten Heiland Jesus Christus gegenüber stehen und Sein herrliches Angesicht schauen dürfen. Was wird das überwältigend sein! Welche Liebe und Freude werden wir erfahren, welche unfassbare Glückseligkeit wird uns erfüllen.

Wir werden die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria kennenlernen. Ihre Schönheit wird überwältigend sein! Wir werden mit ihrem keuschen Bräutigam, dem Heiligen Josef, sprechen können. Was wird er uns spannende Geschichten über Jesu Leben auf Erden erzählen können.

Wir werden die Heiligen Apostel Jesu Christi kennenlernen. Kannst Du Dir vorstellen, mit dem Heiligen Petrus zu sprechen, mit seinem Bruder, dem Heiligen Andreas oder mit dem Heiligen Johannes?

Ich freue mich darauf, den Heiligen Apostel Paulus zu treffen und mich mit ihm zu unterhalten. Besonders sein Bekehrungserlebnis bei Damaskus interessiert mich, habe doch auch ich Gottes unendliche Liebe und Gottes unerforschliche Barmherzigkeit bei meinem Bekehrungserlebnis vor elf Jahren erfahren dürfen.

All die vielen Heiligen und Zeugen des Glaubens, die wir so sehr lieben und verehren, werden wir kennenlernen. Die Heilige Bernadette von Lourdes, die Heilige Schwester Faustina, den Heiligen Johannes Paul II., die Heilige Mutter Teresa, die Heilige Theresa von Ávila, die Heilige Thérèse von Lisieux, die Heilige Hildegard von Bingen, den Heiligen Franz von Assisi, den Heiligen Nikolaus von Myra und den Heiligen Martin von Tours, um nur einige wenige zu nennen.

Wir werden die ganze Ewigkeit Zeit haben, all diese wunderbaren Heiligen kennenzulernen und mit ihnen zu sprechen und gemeinsam mit ihnen Gott zu danken, zu preisen und zu loben für Seine Liebe und Barmherzigkeit.

Ich glaube auch, dass wir unsere Väter und Mütter, unsere Großeltern, unsere Ehefrauen und Ehemänner,  unsere Schwestern und Brüder , unsere Freundinnen und Freunde wiedersehen werden, wenn.... ja, wenn wir für sie gebetet haben. Ich glaube, dass wir alle Menschen wiedersehen werden, für die wir gebetet haben, denn bei Gott geht doch kein Gebet verloren. Natürlich respektiert Gott den freien Willen eines jeden einzelnen Menschen. Wenn ein Mensch absolut nicht zu Gott will und Ihn völlig ablehnt, wird dieser Mensch nicht zu Gott kommen. Ich vertraue jedoch auf die unerforschliche und unendliche Liebe Gottes, die jedes menschliche Verstehen übersteigt, sowie auf die unermessliche Gnade und die unergründliche Barmherzigkeit Gottes.

Liebe Leserin, lieber Leser, lies doch einmal in der Bibel, dem Heiligen Wort Gottes, und überzeuge Dich selbst davon, wie sehr Gott Dich und alle anderen Menschen liebt:

Unser Erlöser Jesus Christus spricht: 

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das Ewige Leben hat.

(Johannes 3, 16)
 
Der Heilige Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer:


Gott aber hat Seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

(Römer 5, 8)

Und im ersten Johannesbrief steht geschrieben:

Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott Seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat,  damit wir durch Ihn leben. Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass Er uns geliebt und Seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

(1 Johannes 4,9-10)


Jesus Christus litt und starb für Dich!

Wenn wir also für einen Menschen voller Gottvertrauen beten, wird Gott diesem Menschen vor dessen Tod Gnaden schenken, die diesem Menschen helfen, doch noch "Ja" zu Gott zu sagen. Denken wir doch an uns selbst. Ohne die Gnade und Barmherzigkeit Gottes wäre ich selbst niemals von meinen sündigen Wegen abgewichen und hätte mich niemals zu Gott bekehrt.

Erkennen wir, dass wir ohne Gott nichts sind, und dass alles nur Gnade ist. Gott hat uns schon geliebt, als wir selbst noch unendlich weit von Ihm entfernt waren. Gott hat uns zuerst geliebt! Und Gott liebt es, wenn wir Menschen für andere Menschen beten, und Er erhört solche Gebete gerne. Ich denke da an meinen Vater, der 25 lange Jahre für mich gebetet hat, weil er wusste, dass ich mich von Gott abgewandt hatte und auf sündigen Pfaden wandelte. Dann schenkte Gott mir die Gnade der Bekehrung, und für meinen Vater war es ein Freudentag, als ich ihm davon berichtete. Und ich muss sagen, nicht ich kam von mir aus auf Gott zu, sondern Gott kam auf mich zu und zeigte mir Seine Liebe. Ich hatte Ihn nicht gesucht und Ihn nicht darum gebeten. Wie groß muss Gottes Liebe und Barmherzigkeit doch sein! Daher gäbe es jetzt auch diesen Blog ohne Gottes Gnade und - so vermute ich - auch ohne das Gebet meines Vaters nicht. Gib also bitte niemals auf, für andere Menschen zu beten! Sei hartnäckig und unermüdlich darin, Gott für andere zu bitten!

Auch, wenn es vielleicht Jahre dauern wird und auch, wenn Du vielleicht in diesem Erdenleben kein Ergebnis sehen wirst, in der Ewigkeit, also im Himmel bei Gott, wirst Du voller Freude und Dankbarkeit erkennen, dass Gott durch Dein beharrliches Gebet gewirkt und diesen Menschen die Gnade der Bekehrung und des Heils geschenkt hat.

Liebe Leserin, lieber Leser, bete doch bitte auch für Menschen, die Dir nicht nahestehen und von denen Du annimmst, dass sie mit Gott nichts zu tun haben wollen und ein sündiges Leben führen.

Stell Dir doch mal einen Menschen vor, der sein Leben lang Gott verhöhnt und nicht an Ihn geglaubt hat. Einen Menschen, der vielleicht sogar ein Verbrecher und ein großer Sünder gewesen ist. Dieser Mensch findet dann buchstäblich in den letzten Atemzügen seines Lebens zu Gott. Vielleicht, weil Du für ihn gebetet hast. Vielleicht, weil Du nicht locker gelassen und treu und hartnäckig weitergebetet hast, bereut er in der letzten Sekunde seines Lebens und bittet Gott um Gnade.
Dieser Mensch ist dann gerettet.
Das geht nicht? Das glaubst Du nicht? Doch, das geht, und dieser Mensch ist dann gerettet!
Denk doch mal an den Schächer, der rechts neben Jesus am Kreuz hing: Buchstäblich in den letzten Minuten seines Lebens bat dieser Verbrecher Jesus Christus:

"Jesus, denk an mich, wenn Du in Dein Reich kommst."

(Lukas 23,42)

Und unser Retter und Erlöser Jesus Christus versprach ihm:

"Amen, Ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein."

(Lukas 23,43)

Gerettet! Welche Freude kam da im Himmel auf, alle Engel und Heiligen jubilierten. Alle Sünden wurden dem Schächer vergeben und er war für alle Ewigkeit errettet.

Der Schächer fleht Jesus Christus um Sein Erbarmen an.

Und das Leben bei unserem Herrn und Gott Jesus Christus und bei Gott Vater, Seinem und unserem Vater im Himmel, wird so unvorstellbar schön sein!

Wir werden durch das ganze Universum reisen und all die herrlichen Welten entdecken, die unser Heiliger Gott in Seiner Herrlichkeit und Größe erschaffen hat. Wie wunderbar wird das sein, und welche unvorstellbaren Wunder werden wir sehen.

Die Freude bei Gott wird kein Ende haben!

Wir werden uns weiterentwickeln und vervollkommnen, wir werden noch vieles lernen und so vieles werden wir endlich verstehen und begreifen. Wir haben doch dann die ganze Ewigkeit dazu zur Verfügung. Viele Fragen werden geklärt werden, auch unsere eigenen Leben werden wir im Lichte Gottes ganz neu sehen.

Wenn wir auf das Leid in unserem Erdenleben schauen, werden wir erkennen, dass es gerade unsere Leiden und Kreuze waren, die uns geläutert und näher zu Gott gebracht haben.


Daher rate ich Dir, liebe Leserin, und Dir, liebem Leser, wenn Du jetzt leidest, und es Dir schlecht ergeht und Du vor Sorgen und Nöten nicht mehr ein noch aus weißt, wende doch einmal Deinen Blick von Deinen Leiden und Ängsten ab, und richte Deinen Blick auf das, was oben im Himmel ist, und welche unfassbare Freude Du dort erfahren wirst. Dann wird Dein Leid vergehen und Freude und Glück werden Dein Herz erfüllen.

Schaue also auf unseren Herrn Jesus Christus und auf das, was Er aus Liebe für Dich getan hat. Und dann stell Dir doch vor, wie wunderbar es sein wird,  wenn Du einst im Himmel in das Angesicht unseres geliebten Heilandes schauen und zu Ihm sagen wirst:

"Danke für meine Errettung,
liebster Jesus,
ich liebe Dich so sehr!"
 

Jesus Christus ist nur Liebe und Barmherzigkeit!

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