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Dienstag, 11. April 2017

Die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes

Die Heilige Schwester Faustina weist auf das Bild des Barmherzigen Jesus
 
Das ist nicht eine Andacht mehr,
nicht ein Buch und ein Bild mehr.
Diese mit niemand und nichts zu vergleichende
Andacht zur Barmherzigkeit Gottes
entscheidet über das Los der Welt,
das Los der Menschheit.
Keine Diplomatie, keine Politik,
keine Findigkeit und kein Können der Menschen
errettet, was in das vom Menschen
bereitete Verderben zu sinken scheint;
- bereitet nicht für den Einzelnen,
aber für die gesamte Menschheit.
- Alleiniger Retter ist Jesus,
der Gekreuzigte und Auferstandene.
Und ich sage: durch Maria.
 
(Kardinal Franciszek Macharski)


Die Grundlage der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes ist eine Haltung des Vertrauens zu Gott und der Barmherzigkeit gegenüber unserem Nächsten.

Wir sollten bei dieser Andacht unser Vertrauen als eine innere Haltung gegenüber Gott verstehen, die in der Erfüllung des Willens Gottes zum Ausdruck kommt.

Wie entwickeln wir Vertrauen zu Gott? 

Nun, unser Vertrauen entspringt der Erkenntnis des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes gegenüber uns Menschen. Wir sollten unter dieser Erkenntnis keinen Akt unseres Verstandes und auch keine gefühlsmäßige Haltung verstehen, sondern eine auf unser ganzes Leben bezogene Haltung gegenüber dem unendlich Barmherzigen Gott, die sich ganz in der Erfüllung des Willens Gottes ausdrückt. Eine solche Haltung des Vertrauens wird uns nicht geschenkt, wir müssen diese durch Glauben, Hoffnung, Liebe, Demut und Reue einüben. Die wunderbaren Worte

Jesus, ich vertraue auf Dich!

die sich unter dem weltberühmten Bild des Barmherzigen Jesus befinden, sind unsere angemessene Antwort, wenn wir das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes kennengelernt und in unserem eigenen Leben erfahren haben.

Hast Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, schon einmal Gottes Barmherzigkeit in Deinem Leben erfahren? Dann bist Du dem Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes schon etwas näher gekommen.

Die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes geht auf die Visionen der Heiligen Schwester Maria Faustina vom Allerheiligsten Sakrament zurück, die dieser Heiligen von unserem Heiland Jesus Christus persönlich geschenkt worden sind. Jesus erwählte diese polnische Heilige als Seine Sekretärin und Apostelin Seiner Barmherzigkeit, um durch sie die große Botschaft Seiner Barmherzigkeit zu verkündigen. So sagte Jesus zur Heiligen Schwester Faustina:

"Im Alten Testament habe Ich zu meinem Volk Propheten mit Blitz und Donner gesandt, heute sende Ich dich zu der ganzen Menschheit mit Meiner Barmherzigkeit. Ich will die wunde Menschheit nicht strafen, sondern sie gesundmachen, sie an Mein barmherziges Herz drücken."
(TB 1588)

So geht also die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes auf unseren geliebten Erlöser Jesus Christus Selbst zurück.

Liebe Leserin, lieber Leser, lies doch selber einmal in dem berühmten Tagebuch der Heiligen Schwester Faustina.

Unser Vertrauen ist also die Grundlage der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes. Ohne eine Haltung des inneren Vertrauens zu Gott werden uns keine Gnaden zuteil werden, die mit den Versprechen Jesu verbunden sind, die Er an diese Andacht geknüpft hat. So sprach Jesus:

"Aus Meiner Barmherzigkeit schöpft man Gnaden mit nur einem Gefäß, und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, um so mehr bekommt sie."
(TB 1578)



Barmherzigkeit gegenüber unserem Nächsten ist neben dem Vertrauen der zweite wesentliche Bestandteil dieser Andacht. So sprach der Barmherzige Jesus zur Heiligen Schwester Faustina:

" Ich verlange von dir Taten der Barmherzigkeit, die aus deiner Liebe zu Mir hervorgehen sollen. Barmherzigkeit sollst du immer und überall deinen Nächsten erweisen, du kannst dich davor weder drücken, noch ausreden oder entschuldigen.
Ich gebe dir drei Möglichkeiten, dem Nächsten Barmherzigkeit zu erweisen:
Erstens - die Tat;
zweitens - das Wort;
drittens - das Gebet.
In diesen drei Stufen ist die Fülle der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele Meine Barmherzigkeit."
(TB 742)

Liebe Leserin, lieber Leser, auch Du kannst und sollst Barmherzigkeit Deinem Nächsten
gegenüber erweisen.

Liebst Du Jesus Christus?

Dann erfülle unserem Heiland doch den Wunsch, im Laufe des Tages wenigstens eine Tat der Barmherzigkeit gegenüber Deinem Nächsten zu vollbringen. Schenke dem Herrn doch den unumstößlichen Beweis Deiner Liebe zu Ihm durch den Akt der Barmherzigkeit. Denke daran, dass Jesus Christus uns auch im Evangelium immer wieder dazu auffordert, unserem Nächsten Barmherzigkeit zu erweisen. Übe Dich also täglich darin ein! Auf diese Weise preist und verehrst Du die unergründliche Barmherzigkeit unseres geliebten Herrn Jesus Christus.

Bild des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf




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