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Dienstag, 15. August 2017

Gebet in Leiden



Gott, mein Gott, wie hast Du mich verlassen?
Schwer liegt Deine Hand auf mir.
Du bist der verborgene Gott.
Mein Auge schaut Dich nicht mehr.
Wie eine dunkle Wolke steht das Leid zwischen Dir und mir.
Und doch die Hand, die züchtigt, ist Deine Vaterhand.
Sie schlägt nur, um zu heilen,
demütigt, um zu erhöhen.
Nimm alle stolze Selbstgefühl,
nimm jedes Pochen auf die eigene Kraft aus meinem Herzen.
Lass meine Ohnmacht tief mich fühlen,
auf dass ich aufgeschlossen werde für Deine Gnade,
verstehend auch für anderer Leid 
und durch Verstehen gütig und hilfsbereit.
Gib mir Kraft, 
das Leid so zu tragen,
dass es mir zum Segen werde,
durch Christus unsern Herrn.
Amen.

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