Translate

Freitag, 15. September 2017

Verliere niemals Dein Vertrauen auf Gott!



Oft fragen wir uns, warum uns unser Weg nicht ohne Umwege zu Gott führt.
Wir stellen fest, dass unsere Gebete Gott gar nicht zu erreichen scheinen. Gott scheint so ferne von uns zu sein. Wir fühlen nichts, wir sehen nichts, wir hören nichts und unsere Gebete sind voller Trockenheit und scheinbar ohne Antwort. So viele Jahre beten wir schon für eine bestimmte Person oder eine besondere Angelegenheit, und es scheint immer nur schlimmer zu werden. Wir fühlen uns in einer tiefen Dunkelheit, irgendwo zwischen Bangen, Hoffen und Erfüllung. Wir warten auf Gott, aber Er scheint nicht da zu sein.

Gott ist aber da, Er ist uns auch in unserem größten Leid und in unserer tiefsten Dunkelheit nah. Gott wählt nämlich oft gewundene Pfade und lässt oft eine große Ferne zu, um uns dann zu einer umso innigeren Nähe zu Sich zu führen.

Deshalb darf es für uns auch in unserer größten Not kein ernstgemeintes "Ich will nicht mehr!" geben. Natürlich können uns einmal die Nerven versagen, wenn unsere Situation zu unerträglich für uns wird. Doch dann müssen wir uns wieder in den Griff kriegen. Auf keinen Fall dürfen wir jedoch nur auf unser Leid und unsere Enttäuschungen schauen und darüber die Freude, die es doch immer wieder auch in unserem Leben gibt, vergessen. Denken wir immer daran:

Die Freude am Herrn ist unsere Stärke!

Unser geliebter Herr Jesus Christus erwartet von uns eine freudige Nachfolge, und dass wir uns voller Mut, Tapferkeit und Entschlossenheit auf den Weg machen.

So dürfen wir auch niemals unser Vertrauen auf Gott verlieren. Denken wir immer daran, wie unendlich groß und wie unerforschlich und wie unergründlich die Liebe und die Barmherzigkeit unseres Gottes ist. Gottes Liebe und Barmherzigkeit ist so groß, dass Er sogar Seinen einzigen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, hingab, um uns zu erretten.

Denken wir daher in unserem Leid, in unserer Not und in unseren Enttäuschungen an die Weisung des Heiligen Franz von Sales:

"Wie groß auch immer die Finsternis sein mag,
wir sind dem Lichte nah!
Wie groß auch immer unser Unvermögen sein mag,
wir sind zu Füßen des Allmächtigen."

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen