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Montag, 30. Oktober 2017

Der Rosenkranz - ein letztes Heilmittel des Himmels

Gnadenbild der "Schmerzhaften Mutter von Stiepel"
in der Wallfahrtskirche des Zisterzienserklosters in Bochum-Stiepel

Der Oktober geht nun zu Ende und mit ihm endet ein Monat, der wie der Mai der Muttergottes geweiht ist. Schon seit dem Mittelalter gilt dabei der Oktober als der sogenannte "Rosenkranzmonat". Im Monat Oktober beten daher viele Gläubige jeden Tag den Rosenkranz. Doch wir sollten dieses Gebet nicht nur im Oktober oder im Mai, dem sogenannten "Marienmonat", beten, sondern wir sollten dieses mächtige Gebet einen jeden Tag des Jahres beten.

Der Rosenkranz ist eine sehr wirkungsvolle Waffe gegen die Mächte der Finsternis, die uns alle Päpste seit Jahrhunderten empfohlen haben. 

Stille und treue Beter wissen nämlich, dass der Rosenkranz - mit Frömmigkeit gebetet und meditiert - große Macht besitzt:

- Der Rosenkranz erhebt uns zu der vollendeten Erkenntnis Jesu Christi.
- Der Rosenkranz reinigt unsere Seele von Sünden.
- Der Rosenkranz verleiht uns den Sieg über alle unsere Feinde.
- Der Rosenkranz erleichtert uns die Übung der Tugenden.
- Der Rosenkranz bereichert uns mit Gnaden und Verdiensten.
- Der Rosenkranz gibt uns die Mittel, mit denen wir bei Gott und den Menschen alle unsere Schuld  
   begleichen können.
- Der Rosenkranz besitzt die Macht, für uns bei Gott alle Arten von Gnaden zu erlangen.

Der Betende, der sich beharrlich dem Rosenkranzgebet widmet, wird feststellen, dass er tatsächlich besondere Gnaden erlangt.

Hartnäckige Sünden wird der Betende endlich überwinden, und die Tugenden des Betenden werden gestärkt. Der Betende erlangt auch in Schicksalsschlägen und Bedrängnissen einen beständigen Frieden.

Sündige Menschen, für die der Betende beharrlich den Rosenkranz betet, erlangen die Gnade der Bekehrung.

Ich selbst bin ein Beweis für die Wahrheit einer solchen Gnadenwirkung des Rosenkranzes. Mit Anfang zwanzig verließ ich die Katholische Kirche und führte 25 Jahre ein sündiges Leben. Mein Vater, der ein großer Verehrer der Muttergottes war, betete in all den Jahren jeden Tag den Rosenkranz für mich. Nach menschlichem Ermessen war bei mir nicht mehr zu erwarten, dass ich mein Leben ändern, mich bekehren und wieder zu Gott und Seiner Heiligen Katholischen Kirche zurückkehren würde. Doch am 15. Januar 2006 wurde mir von Gott die Gnade der Bekehrung geschenkt. Mein Vater hatte dafür 25 Jahre jeden Tag den Rosenkranz für mich gebetet. Und aus Liebe und Dankbarkeit zu unserem Barmherzigen Herrn Jesus Christus schreibe ich hier in diesem Blog, der in den drei Jahren seines Bestehens nun fast 600.000 Seitenaufrufe aus vielen Ländern der Erde verzeichnen kann, damit möglichst viele Menschen erkennen mögen, wie wunderbar unser Herr Jesus Christus ist und wie groß Seine Liebe und Barmherzigkeit ist.

Ich möchte daher Dir, lieber Leserin, und Dir, lieben Leser, Mut machen, nie im Gebet und somit niemals im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe nachzulassen.


Es ist wichtig, dass wir beim Beten eines jeden einzelnen Geheimnisses des Rosenkranzes die betreffende Glaubenswahrheit tief in unser Herz sinken lassen und immer wieder darüber meditieren, was hier ausgesagt wird. Auf diese Weise führt uns der Rosenkranz mit seinen Betrachtungen und Wiederholungen tief in den christlichen Glauben. So ist der Rosenkranz quasi ein Kompendium des Evangeliums.

Es geschieht also gerade kein unüberlegtes Hersagen und Herunterleiern von Sätzen, wie Spötter, Übelmeinende und Nichtwissende immer wieder gerne behaupten, sondern das Gebet vertieft den Glauben des Betenden und verbindet ihn immer mehr mit unserem geliebten Herrn Jesus Christus.

Die Meditation eines jeden einzelnen Geheimnisses ist es, die dem Rosenkranzgebet seine Kraft und Bedeutung gibt. Auf diese Weise ist das Rosenkranzgebet niemals langweilig, weil der Herr Selbst uns Sein Leben immer tiefer verstehen lässt. So führt uns der Rosenkranz auch in einen tiefen inneren Frieden.

Der Rosenkranz wird auch oft als "Himmelsleiter" bezeichnet, da dieses Gebet ein wirkungsvolles Mittel ist, Früchte der Heiligkeit im Beter hervorzubringen.

So sagte Schwester Lùcia de Jesus dos Santos, Seherin von Fàtima in Portugal, über den Rosenkranz:

"Maria hat sowohl meinen Cousins wie mir gesagt, dass sie der Welt die letzten Heilmittel gebe:
Den Rosenkranz und die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens. Und da dies die letzten Heilmittel sind, heißt es, dass es keine anderen geben wird. Gott bietet uns das letzte Mittel des Heils an, Seine Heiligste Mutter. Wenn wir dieses letzte Mittel abweisen, werden wir die Verzeihung des Himmels nicht mehr erlangen. Sehen Sie, Pater, die Muttergottes hat in diesen letzten Zeiten, in denen wir leben, dem Rosenkranzgebet eine neue Wirksamkeit gegeben. Auf diese Weise gibt es kein Problem, sei es zeitlicher Art oder vor allem geistlicher Art, … so schwierig es auch sei, das wir nicht durch das Gebet des Rosenkranzes lösen könnten. Mit dem Rosenkranz werden wir uns retten, wir werden uns heiligen, wir werden unseren Herrn trösten und viele Seelen retten."



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