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Donnerstag, 12. April 2018

Das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit am 8. April 2018 in Düsseldorf

Der festlich geschmückte Altarraum in der Sankt-Josef-Kirche zu Düsseldorf

Der Barmherzigkeitssonntag am 8. April 2018 war ein schöner Frühlingstag in Düsseldorf, und einer der ersten warmen Tage nach einem langen, kalten und dunklen Winter. So strömte zur Mittagszeit eine große Anzahl gläubiger Menschen in die schöne Sankt-Josef-Kirche in Düsseldorf-Oberbilk, um dort das Fest der Barmherzigkeit Gottes würdevoll und feierlich zu begehen.

Die Feierlichkeiten begannen um 13.30 Uhr mit einer wunderschönen Heiligen Messe, die Pfarrer Monsignore Dr. Thomas Vollmer würdevoll zelebrierte. Pfarrer Vollmer hielt eine beeindruckende Predigt über die Barmherzigkeit Gottes und darüber, wie unser Herr Jesus Christus die Heilige Schwester Faustina zu Seiner Apostelin der Barmherzigkeit Gottes gemacht hatte, damit sie Jesu Verlangen nach einer besonderen Verehrung und Anrufung der Göttlichen Barmherzigkeit und Sein Verlangen nach der Einführung eines Festes der Barmherzigkeit am ersten Sonntag nach Ostern der Heiligen Katholischen Kirche übermittelte. So sprach der Barmherzige Jesus in einer Vision zur Heiligen Schwester Faustina:

"Ich wünsche, dass der erste Sonntag nach Ostern zum Fest der Barmherzigkeit wird."
(TB 299)

Und Jesus verdeutlichte die Bedeutung des Festes, als Er der Heiligen Schwester Faustina erläuterte:

"Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die Heilige Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tage stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen."
(TB 699)


So wurde auch in Düsseldorf das diesjährige Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für die vielen Menschen, die zu den Feierlichkeiten in die Sankt-Josef-Kirche nach Düsseldorf-Oberbilk gekommen waren. Eine große Anzahl der Gläubigen empfing das Heilige Bußsakrament und die Heilige Kommunion.

Jesus, ich vertraue auf Dich!

Um 15.00 Uhr wurde dann die Stunde der Barmherzigkeit mit Gebeten und Musik feierlich begangen. Voller Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes beteten die zahlreichen Gläubigen den Barmherzigkeitsrosenkranz, und in tiefer Ehrfurcht und mit großer Liebe beteten sie unseren geliebten Herrn Jesus Christus, der im Allerheiligsten Altarsakrament anwesend war, an.

Um 17.00 Uhr wurden zwei persönliche Zeugnisse über die Barmherzigkeit Gottes vorgetragen.

Zunächst schilderte ich den Menschen mein Zeugnis darüber, wie Gott in mein Leben eingegriffen und mir die Gnade der Bekehrung geschenkt hatte. Ich erzählte, wie der Barmherzige Jesus mein Leben veränderte und ich durch Seine Liebe und Gnade zu einem großen Verehrer der Barmherzigkeit Gottes wurde. Dann schilderte der 1. Vorsitzende der Gedenk- und Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus, Herr Hermann Müller, seine tief berührende Bekehrungsgeschichte und wie der Barmherzige Jesus ihn veranlasst hatte, die Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus zu begründen. Die Gebetsstätte befindet sich ganz in der Nähe der Sankt-Josef-Kirche, und zwar in der Sonnenstr. 78 in Düsseldorf-Oberbilk. Sie ist täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet und lädt jeden Menschen zum stillen Verweilen und zum Gebet ein.

In der Gedenk- und Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf-Oberbilk

Zum Abschluss der Feierlichkeiten gegen 18.30 Uhr spendete Pfarrer Monsignore Dr. Thomas Vollmer den Sakramentalen Segen, und anschließend spendete er mit der Reliquie der Heiligen Schwester Faustina jedem Gläubigen einen Einzelsegen.

Es war ein gelungenes und würdevolles Fest, das allen Besucherinnen und Besuchern große Freude bereitet hat. Es war wunderbar, der Einladung des Barmherzigen Jesus gefolgt zu sein, und sich am Fest der Barmherzigkeit Gottes der Quelle Seiner Barmherzigkeit genähert zu haben.

Der Tabernakel in der Sankt-Josef-Kirche zu Düsseldorf. 
Der Herr Jesus Christus ist in der Heiligen Eucharistie wirklich und wahrhaftig gegenwärtig!

Jesus Christus spricht:

"Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das Ich geben werde, ist Mein Fleisch, (Ich gebe es hin) für das Leben der Welt."
(Johannes 6,51)

"Amen, amen, das sage Ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und Sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, hat das Ewige Leben, und Ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und Mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. Wie Mich der lebendige Vater gesandt hat und wie Ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der Mich isst, durch Mich leben."
(Johannes 6,53 - 57)

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